водичка
Причины загрязнения воды Главная >> причин загрязнения воды изменения климата, загрязнение воздуха или глобальное потепление являются темами, с которыми вы сталкиваетесь почти еженедельно.
Учитывая это, он не может никого удивлять, что с этой точки, реки и моря подвергаются загрязнению из-за социальных потребностей. Причины загрязнения в целом высокий уровень грунтовых вод очень неоднозначны.
Причина 1: Необходимо уточнить влияние водного цикла, с тем, чтобы лучше соблюдать общие причины круговорота воды в первую очередь.
По всей поверхности земли, вода всегда нагревается солнцем, после чего она испаряется и поднимается из-за сильного расширения вверх.
Испаряющаяся вода, на самом деле легче, чем воздух, который окружает их. Во время подъема, он охлаждается и снова конденсируется в сочетании с атмосферными облаками пыли. После того, как в результате облако "слишком тяжелым" настолько насыщенной, он начинает в зависимости от сезона идет дождь или снег. Таким образом, вода фильтруется и очищается в связи с растительным миром. В этом процессе был вмешивавшиеся промышленными или сельскохозяйственными секторами, которое в конечном итоге привело к сегодняшнему загрязнению воды.
Причина 2: массовое производство Одной из основных причин загрязнения воды растет индустриализацию. Особенно стойкими среди других токсичных железа и шахт отходов несут ответственность. Даже если производство товаров стало более экологически сознательным в последние годы, огромный риск проходит прямо через конечные продукты. Из-за многочисленных случаев ненадлежащего хранения, промышленных аварий или для транспортировки воды от загрязнения снова. Даже в рамках производства в широком масштабе препятствует выбросов, например CO2 или оксидов серы и азота в круговороте воды, так как, по крайней мере естественный процесс фильтрации усложняется.
Многие регионы, следовательно, под угрозой кислотных дождей. Однако Гораздо более угрожающим является загрязнение промышленных вод, так называемые развивающиеся страны, как Индия. Часто, используя старые технологии и меньше требований, предъявляемых государством, экосистема сильно загружена. Таким образом, в Африке, например, риск, что наклоны Виктории. Причина 3: сельскохозяйственный характер за счет более широкого использования удобрений в контексте развития сельского хозяйства, фосфора и азота пузырьков в воде. Это, в свою очередь, приводит к неконтролируемому росту окружающих растений и бактерий.
Проблема здесь заключается в том, что при разложении высокой доли кислорода требуется, а также для существования и роста восстанавливается состояние. Как оказалось фатальной взаимодействие.
Недавние исследования показали, грунтовые воды из-за чрезмерного обогащения, что она содержит довольно большую долю нитратов и пестицидов. Причина 4: развитие городов к городам нельзя пренебрегать, наконец, загрязнение воды, вызванное воздействием в результате в результате массовых прироста населения городских районов или городов. Хотя существуют современные города в комплексных системах очистки сточных вод и очистных сооружений для обработки воды, что в свою очередь значительно грунтовые воды снижается количество бактерий.
Работа с различными моющими средствами домашними хозяйствами или ложной Entsorgungen о устаревших лекарств приводит из-за большого количества «отдельных случаев» к высокой нагрузке и загрязнению воды, так как канализационные системы не везде плотно. Оставить комментарий
Перевод
Umweltschutz zur Erhaltung der Natur
Ursachen der Wasserverschmutzung
Home >> Ursachen der Wasserverschmutzung
Klimawandel, Luftverschmutzungen oder Erderwärmung sind Thematiken mit denen man fast wöchentlich konfrontiert wird. Unter Berücksichtigung dessen, kann es niemanden verwundern, dass hiervon auch die Flüsse und Meere aufgrund des gesellschaftlichen Bedarfs den Verschmutzungen ausgesetzt sind. Die Gründe für die generell hohe Wasserverschmutzung sind hierbei sehr unterschiedlich.
Ursache 1: Die Beeinflussung des Wasserkreislaufs
Um die Ursachen besser zu verdeutlichen muss man zunächst den allgemeinen Wasserkreislauf beachten. Auf der ganzen Erdoberfläche wird das Wasser grundsätzlich durch die Sonne erwärmt, worauf es verdunstet und infolge der starken Ausdehnung nach oben steigt. Das verdunstete Wasser ist nämlich leichter als die Luft, die sie umgibt. Während des Aufstiegs kühlt es wiederum ab und kondensiert in Verbindung mit atmosphärischem Staub zu Wolken. Sobald die so entstandene Wolke „zu schwer“ also gesättigt ist, beginnt es abhängig von der Jahreszeit zu regnen oder schneien. Hierdurch wird das Wasser im Zusammenhang mit der Pflanzenwelt gefiltert und gesäubert. In diesen Vorgang wurde durch die industriellen oder landwirtschaftlichen Zweige massiv eingegriffen, was letztendlich zur heutigen Wasserverschmutzung geführt hat.
Ursache 2: die Massenfabrikation
Ein wesentlicher Grund für die Verschmutzung des Wassers ist die zunehmende Industrialisierung. Insbesondere schwer abbaubare unter anderem auch giftige Abwässer der Eisen- und Bergwerke sind dafür verantwortlich. Auch wenn in den letzten Jahren die Warenproduktion umweltbewusster geworden ist, geht eine enorme Gefahr gerade durch die Endprodukte aus. Aufgrund der zahlreichen Vorfälle der unsachgemäßen Lagerung, Betriebsunfällen oder dem Transport wird das Wasser immer wieder verschmutzt. Auch innerhalb der Produktion wird durch den Ausstoß von beispielsweise Co2 oder Schwefel- und Stickstoffoxide massiv in den Wasserkreislauf eingegriffen, da zumindest der natürliche Filterungsprozess erschwert wird. Viele Regionen sind infolgedessen durch sauren Regen bedroht. Viel bedrohlicher ist allerdings die industrielle Wasserverschmutzung sogenannter Schwellenländer etwa Indien. Häufig wird unter Einsatz veralteter Technologie und weniger Auflagen seitens des Staats das Ökosystem stark belastet. So besteht in Afrika beispielsweise die Gefahr, dass der Viktoriasee kippt.
Ursache 3: das Agrarwesen
Durch häufigere Verwendung von Kunstdüngern im Rahmen der landwirtschaftlichen Bebauung, gelangt Phosphor und Stickstoff ins Wasser. Dies führt wiederum zu einem unkontrollierten Wachstum der umliegenden Pflanzen und Bakterien. Problematisch hierbei ist, dass bei der Zersetzung ein hoher Anteil an Sauerstoff erforderlich ist, der umgekehrt auch für das Bestehen und den Wachstum Voraussetzung ist. Wie sich zeigt eine fatale Wechselwirkung. Neuere Untersuchungen des Grundwassers haben infolge der Überdüngung nachgewiesen, dass dieses einen recht großen Anteil an Nitrat sowie Pestiziden enthält.
Ursache 4: Entwicklung von Städten zu Metropolen
Nicht zu vernachlässigen ist schließlich die Wasserverschmutzung durch den Einfluss der infolge des massiven Bevölkerungszuwachses entstehenden Metropolen oder Städte. Zwar bestehen in modernen Städten umfassende Abwassersysteme und Kläranlagen zur Aufbereitung des Wassers, die wiederum den Anteil an Bakterien um Grundwasser deutlich gesenkt haben. Der Umgang mit diversen Reinigungsmitteln durch Privathaushalte oder falsche Entsorgungen etwa veralteter Medikamente führt aufgrund der Vielzahl an „Einzelfällen“ zu einer hohen Belastung und Verschmutzung des Wassers, da die Abwassersysteme auch nicht überall dicht sind.
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Volltext
Gewässerverschmutzung
Giftige Ableitungen einer Industrieanlage
Illegale Altölentsorgung
VerschmutzeBinnenalster
Gewässerverschmutzung oder auch
Wasserverunreinigung ist die Verschmutzung von
Oberflächengewässern (Flüssen , Seen ,
Meeren ) und Grundwasser mit teilweise giftigen Substanzen. Die
Gewässerverunreinigung, also die absichtliche und gesetzeswidrige Gewässerverschmutzung, ist ein
Straftatbestand . Die Vorschrift dient zum
Schutz der Umwelt als Lebensgrundlage des Menschen und im Speziellen dem
Gewässerschutz .
Überblick
Meistens wird Gewässerverschmutzung durch ungeklärte Abwässer von Fabriken und Städten oder Schäden der
Kanalisation verursacht, es kann sich aber auch um ungesetzlich entsorgte Substanzen (z. B. Altöl ) handeln. Ebenfalls werden Gewässer oft durch
Biozid-Einsatz und Überdüngung in der Landwirtschaft verunreinigt, vor allem wenn sie ein großes Einzugsgebiet aufweisen. Die von landwirtschaftlich genutzten Flächen in Gewässer gelangenden Düngemittel können dort eine Eutrophierung verursachen, die bis zur Hypoxie des Gesamtgewässers führen kann. Darüber hinaus verschmutzen häufig Schwermetalle die Gewässer. Sie können nur mit großem Aufwand entfernt werden.
Weil heute in Deutschland und anderen EU-Staaten fast alle Städte und Dörfer eine Kläranlage haben, geht dort die Verschmutzung zurück, und die
Gewässergüte steigt. Allerdings ist die Filtereffektivität von Kläranlage bei bestimmten Stoffklassen begrenzt, z.B. bei den durch Abwässer in die Flüsse gelangten endokrinen Disruptoren.
Zu den verschmutztesten deutschen Gewässern zählen die Elbe und Saale .[1] Weltweit sind in bedrohlichem Ausmaß unter anderem der Río Matanza-Riachuelo in Argentinien, das Nigerdelta und der Citarum -Fluss auf der Insel Java belastet.[2][3][4]
Meere
→ Hauptartikel: Plastikmüll in den Ozeanen,
Ölverschmutzung und Altlasten in den Meeren
Im offenen Meer macht sich die Gewässerverschmutzung an vielen Stellen schon mit bloßem Augen bemerkbar, unter anderem als Müllstrudel. Dabei handelt es sich um
ozeanische Wirbel, in denen sich aufgrund der Meeresströmungen riesige Müllteppiche angesammelt haben. Der größte davon befindet sich im
Nordpazifik. [5] Weitere Ursachen sind
Ölverschmutzungen, chemische und radioaktive Altlasten in den Meeren und das weitverbreitete Einleiten ungeklärter
Abwässer in das Meer. [6]
Zusätzlich zu dem Eintrag von Schadstoffen und Müll durch ins Meer mündende natürliche und künstliche Zuflüsse ist der marine Schiffsverkehr ein großer Belastungsfaktor. Diesem Umstand wurde durch die Verabschiedung des Internationalen Übereinkommens zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe
Rechnung getragen. Bei Havarien von Schiffen – insbesondere Tankern – oder Gas- und Ölbohrplattformen ist das Gefährdungspotenzial entsprechend noch höher.
Rechtliches
Normative Grundlage in Deutschland
In § 324 StGB wird der Tatbestand definiert: [7]
1. Wer unbefugt ein Gewässer verunreinigt oder sonst dessen Eigenschaften nachteilig verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
2. Der Versuch ist strafbar.
3. Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
Unter einem Gewässer versteht die deutsche Rechtsprechung gemäß der Begriffsbestimmung in §330d StGB ein oberirdisches Gewässer (z. B. Flüsse,
Bäche oder Binnenseen), das Grundwasser und das Meer. [8] Dagegen werden Leitungswasser , in künstlichen Behältnissen gefasstes Wasser und
Abwasser von dieser Definition ausgeschlossen.
Eine nachteilige Verschlechterung stellt jede nicht unerhebliche Verschlechterung der Gewässereigenschaften im
physikalischen, chemischen oder
biologischen Sinne dar. Ein Unterfall davon ist die Verunreinigung, die äußerlich erkennbare Veränderungen wie Trübungen und Ölspuren umfasst. Es reicht bereits aus, wenn die Eigenschaften nur vorübergehend nachteilig verändert werden. Ebenso muss nicht unbedingt die Wasserqualität beeinflusst werden, schon eine faktische Beeinträchtigung der Nutzungsmöglichkeiten kann ausreichen, z. B. bei Hindernissen oder scharfkantigen Gegenständen in einem Badesee. Eine gewisse Erheblichkeit ist hier notwendig.
Das Tatbestandsmerkmal unbefugt weist auf die Rechtswidrigkeit hin. Es wird nicht erfüllt, wenn eine wirksame
behördliche Genehmigung für die Verunreinigung vorliegt.
Neben der vorsätzlichen Begehung wird auch die fahrlässige bestraft, allerdings mit einem geringeren Strafmaß. Ebenso wird der Versuch geahndet. Die Tat verjährt nach fünf Jahren (§78 StGB Abs. 3 Nr. 4 ).[9] Die Qualifikationsmerkmale des besonders schweren Fall einer Umweltstraftat
(§330 StGB) gelten entsprechend. [10]
Strafrechtliche Relevanz
Gewässerverunreinigungen sind hinter dem Unerlaubten Umgang mit gefährlichen Abfällen
(§326 StGB)[11] das zweithäufigste Umweltdelikt. Das deutsche Bundeskriminalamt hat für das Jahr 2003 insgesamt 4415 Fälle und damit 14 weniger als im vergangenen Jahr erfasst. Zwar ist der Trend seit Jahren rückläufig, jedoch muss von einer hohen
Dunkelziffer ausgegangen werden. Die geringe Aufklärungsquote von ca. 20 % trübt zudem die Erwartungen an eine umfassende Bekämpfung dieser Kriminalitätsform.
Andere Staaten
Österreich regelt das Delikt in den §§ 180 (Vorsätzliche Beeinträchtigung der Umwelt ) und 181 StGB (Fahrlässige Beeinträchtigung der Umwelt ), [12] die
Schweiz in Art. 70 GSchG .[13]
Auf europäischer Ebene wurden besondere Maßnahmen gegen die gefährlichsten Stoffe in Oberflächen- und Grundwasser und im Meerwasser auf Grundlage der Rahmenrichtlinie über die Wasserpolitik formuliert.
В другом языке Основное загрязнение воды Открыть меню полнотекстового Toxic разряжает недопустимую отработанное масло промышленного предприятия VerschmutzeBinnenalster загрязнения воды или загрязнения воды является загрязнение поверхностных вод (рек, озер, морей) и подземные воды с частично токсичными веществами. Загрязнение воды, таким образом, загрязнение воды преднамеренным и незаконным, является уголовным преступлением.
Правило предназначено для защиты окружающей среды в качестве средств к существованию людей, и в частности защиты от воды. Обзор В большинстве случаев, загрязнение воды, вызванное неочищенных сточных вод с заводов и городов или повредить систему канализации, это может быть хорошо незаконно утилизировать веществ (например, отработанные масла) акта. Кроме того, вода часто загрязнена биоцидных приложений и чрезмерного удобрения в сельском хозяйстве, особенно если они имеют большую площадь водосбора.
Сельскохозяйственных земель, которая передается в воду удобрения, где они могут привести к эвтрофикации, что может привести к гипоксии общей массы воды. Кроме того, часто приводит к загрязнению воды тяжелые металлы. Они могут быть удалены только с большим усилием. Потому что сегодня в Германии и других странах ЕС практически во всех городах и селах есть завод по очистке сточных вод, загрязнение окружающей среды идет туда, и повышает качество воды. Тем не менее, эффективность фильтра очистки сточных вод в некоторых классах ограничено, например, в из сточных вод в реки эндокринные разрушители. Среди наиболее загрязненных водах Германии относятся к Эльбе и Заале. [1] По всему миру, обвиненный в опасных способов, включая реки Матанса в Аргентине, в дельте реки Нигер и поток Citarum на острове Ява. [2] [3] [4 ] Океаны → Основная статья: большое тихоокеанское мусорное пятно, нефтяное загрязнение и загрязнение морей в открытом океане, загрязнение воды делает много мест, даже невооруженным глазом заметно, между прочим, как Garbage Patch. Это океаническая вихрь, где из-за океанских течений накопили огромные мусорные ковры.
Самый большой из них расположен в северной части Тихого океана. [5] Другие причины включают разливов нефти, химического и радиоактивного загрязнения в морях и широкое внедрение неочищенных сточных вод в море. [6] В дополнение к введению загрязняющих веществ и отходов в море, открыв в естественных и искусственных потоков движения морских судов является большим негативным фактором. Этот факт был поддержан принятием Международной конвенции по предотвращению загрязнения с судов законопроекта. При авариях судов - особенно танкеров - или нефтяных и газовых буровых платформ потенциальная опасность соответственно выше. Юридическая Нормативная база в Германии в § 324 УК преступления определяется: [7] 1. Кто незаконно вода загрязнена или иным образом изменило свои свойства отрицательно, наказывается лишением свободы на срок до пяти лет или штрафом. 2. Попытка наказуема. 3. Если преступник по неосторожности, наказание в виде лишения свободы до трех лет или штрафом. Под водой немецкой юриспруденции понимается, как это определено в Уголовном кодексе §330d поверхностных вод (г. B. рек, ручьев или озер), подземные воды и моря. [8] В отличие от водопроводной воды, исключаются искусственные контейнеры емким воды из этого определения. Отрицательное ухудшение представляет существенного ухудшения свойств воды в физических, химических или биологическом смысле. Нижний корпус, который является примесью, которая включает в себя внешние видимые изменения, такие как мутность и следов масла. Это уже достаточно, если свойства временно неблагоприятное воздействие. Точно так же, качество воды не должно быть повреждена, даже де факто ухудшение использования может быть достаточным, для примера., В случае препятствий или острых предметов в озере. Некоторая значимость здесь необходима. Определяющий элемент несанкционированного обращает внимание на незаконность. Это не будет достигнута, если эффективное административное разрешение на загрязнение присутствует. В дополнение к преднамеренному комиссии небрежного будут наказаны, хотя и с пониженным предложением.
Аналогичным образом, попытка карается. Акт предусматривает по истечении пяти лет (статья 78 УК п. 3 нет. 4). [9] Квалификаторы из самых серьезных случае экологических преступлений (§330 Уголовного кодекса) применяются соответственно. [10] Уголовное загрязнение воды Актуальность находятся за незаконного или несоответствующего обращения с опасными отходами (§ 326 Уголовного кодекса) [11] второй по экологическим правонарушением. Немецкий Bundeskriminalamt собрал в общей сложности 4415 случаев и, таким образом, на 14 меньше, чем в прошлом году за 2003 год. Хотя эта тенденция снижается в течение многих лет, но надо полагать, что большое число неучтенных случаев.
Низкий уровень обнаружения примерно на 20% также тускнеет ожидания для комплексной борьбы с этой формой преступности. Другие страны Австрия регулирует преступление, указанное в статьях 180 (умышленное нанесение ущерба окружающей среде) и 181 УК РФ (халатность нанесение ущерба окружающей среде), [12] Швейцария, в ст. 70 GSchG. [13] На европейском уровне специальные меры по борьбе с наиболее опасными веществ в поверхностных и подземных вод и в морской воде разрабатываются на базе рамочной директивы по водной политике
"Das Wasser ergibt eine akzeptable Tinte..."
Eine kleine Geschichte der Wasserverschmutzung
Die auf der vorigen Seite dargestellte >>
Wassernutzung verbraucht nur einen Teil des Wasser, ein anderer Teil wird mehr oder weniger verschmutzt wieder in den Wasserkreislauf zurückgeleitet. Und Wasser diente immer schon auch dazu, Abfälle wegzuspülen. Solange die Zahl der Menschen gering und die eingebrachten Stoffe biologisch abbaubar waren, war dieses auch kein Problem; mit steigender Bevölkerung und später mit großen Mengen gefährlicher Stoffe durch die Industrielle Revolution änderte sich dieses jedoch.
Wasserverschmutzung in der Bucht von Maracaibo (Venezuela): Eintrag von Nährstoffen in Gewässer kann zu übermäßigen Wachstum von Algen und anderen Wasserpflanzen (hier: Lemna minor ) führen. Foto: Wilfredo R. Rodriguez H., aus wikipedia commons, abgerufen 17.7.2009. Lizenz: >> GNU FDL 1.2 .
Wasserverschmutzung in den Städten
Die bereits in den vorindustriellen Städten erhebliche Wasserverschmutzung (>> mehr) verschlimmerte sich mit der wachsenden Bevölkerungsdichte noch einmal. Mit verbesserter Wasserversorgung und Einführung von Toiletten mit Wasserspülung wurde zwar die Situation auf den Gassen besser, nicht aber die der Flüsse. 1858 musste eine Sitzung des britischen Unterhauses abgebrochen werden, da der Gestank der Themse unerträglich war! Da immer noch ein Teil des Trinkwassers aus diesen Flüssen gewonnen wurde, kam es immer wieder zu großen Typhus- und (in Europa seit 1830) auch Choleraepidemien; 1892 starben alleine in Hamburg 8.600 Menschen bei der letzten großen Choleraepidemie.
Zu dieser Zeit waren aber die Übertragungswege (Salmonellen bzw. Bakterien im Abwasser) bereits bekannt, und daher begannen nun die ersten großen Städte in den reichen Ländern mit der Aufbereitung (Filterung und ab 1910 Chlorierung) von Trinkwasser und mit dem Bau von Abwassersystemen, so etwa London und Paris. In den 1920er und 1930er Jahren begannen die ersten Städte mit dem Bau von Kläranlagen. Zwar dauerte es, bis diese die meisten Häuser erfassten (in Paris gelangte noch in den 1960er Jahren die Hälfte des Abwassers ungereinigt in die Seine), aber inzwischen wird das Abwasser der meisten großen Städte in den reichen Ländern aufwändig gereinigt. Anders ist aber die Situation in den armen Ländern. In Manila, der Hauptstadt der Philippinen, sind 9 von 10 Häusern nicht an das Abwassersystem angeschlossen, unbehandeltes Abwasser macht 70 Prozent des Wassers des in die Manilabucht mündenden Flusses Pasig aus. Auch in China wird das Abwasser von 90 Prozent der Stadtbevölkerung nicht gereinigt. Weltweit verfügt die Hälfte der Stadtbevölkerung über keine Abwasserreinigung.
Wasserverschmutzung durch die Industrie
Aber während die biologische Gewässerbelastung durch eine große Zahl von Menschen in den Industrieländern einer Lösung entgegenging, entstand hier ein neues Problem: Mit der >> Industriellen Revolution entstanden zunehmend schwer abbaubare, giftige Abwässer. Die Abwässer aus den Eisen- und anderen Bergwerken konnte durch hohen Schwefelgehalt des Erzes sehr sauer sein sowie Eisen- und Schwermetalle enthalten; Eisen- und Stahlproduktion verursachten große Mengen giftiger Abwässer, die unter anderem Cyanide und Schwermetalle enthielten, und die entstehende chemische Industrie setzte Salze, Farbstoffe sowie neuartige und giftige organische Chemikalien frei.
Wozu dieses führte, beschreibt John R. McNeill in seinem Buch >> Blue Planet wie folgt: “Eine königliche Kommission fand im Jahr 1866 heraus, dass das Wasser des Flusses Calder in Nordengland eine Tinte von akzeptabler Qualität abgibt. Zum Beweis wurde ein Teil des Berichts mit Calderwasser geschrieben.” In Deutschland zeigt die Geschichte der Rheinverschmutzung die Entwicklung: Noch im 18. Jahrhundert waren im Rhein Lachse so häufig, dass Diener sich beschwerten, weil sie zu oft Lachs essen mussten. Im 19. Jahrhundert entstand am Mittellauf des Rheins ein Industriegebiet mit Eisen- und Stahlproduktion, und im Gefolge aufgrund der guten Schiffbarkeit des Flusses Chemieindustrie. Der Rhein wurde mit Schwermetallen, Salzen und organischen Chemikalien belastet; Lachse wurden selten; der letzte Stör wurde 1931 gefangen. Seit 1948 kamen noch Phosphor und Stickstoff aus Waschmitteln und Kunstdüngern dazu; im Unterlauf lebten fast keine Fische mehr - an Baden war schon längst nicht mehr zu denken.
Beispiel Ruhrgebiet
Obgleich die Ruhr die wichtigste Trinkwasserquelle im Ruhrgebiet (>>
Wassernutzung im Ruhrgebiet), dem am schnellsten wachsenden Ballungsgebiet im Kaiserreich war, hinderte dies die örtlichen Industriebetriebe und die Kommunen nicht, ihre Abwässer dort einzuleiten: eingeleitet wurden Fäkalien, aber auch cyanhaltige Gaswaschwässer aus Hüttenwerken, Säuren und Eisenschlamm aus Zellstoff- und Papierfabriken und Eisenbeizereien. Noch schlimmer war aber die Situation an der nördlich der Ruhr gelegenen Emscher. Diese hatte kaum Gefälle, und als es in Folge des Bergbaus zu Bergsenkungen (>> Bodenzerstörung: Beispiel Ruhrgebiet ) kam, dehnte sich die ohnehin bestehenden Sumpfflächen aus.
Allerdings war dies kein Gewinn für die Natur, denn das Wasser war hochgradig mit Industrieabwässern verseucht: mehr als die Hälfte des Wassers in der Emscher bestand aus Abwasser; das Abwasser stammte zu 90 Prozent aus der Industrie. Aber auch Städte wie Oberhausen verzichteten auf eine Reinigung ihres Abwassers, da dieses ja ohnehin in einen völlig verdreckten Fluss geleitet wurde. Die Typhussterblichkeit war 1887-1900 doppelt so hoch im preußischen Durchschnitt. 1901 starben rund 500 Menschen an einer Typhusepidemie in Gelsenkirchen, hierzu schrieb ein Hygieniker: "Ich habe die hygienischen Verhältnisse in Neapel, Palermo und Konstantinopel während der ... Choleraepidemien untersucht und dabei ... schlimme sanitäre Zustände gesehen. ... aber so bedenkliche Zustände in bezug auf Entwässerung, Abwasser und Fäkalienbeseitigung ... wie in den von Thyphus ergriffenen Bezirken des Emschertales habe ich nirgends gefunden" (50 ). Rechtlich war es schwer, sich gegen die Verschmutzer durchzusetzen (1345). Selbst wenn die Kläger gewannen, wurden die Urteile oft nicht umgesetzt: Als die Gemeinde Altenessen 1897 ein Verbot der Abwassereinleitungen der Stadt Essen in die Berne erreichte, verweigerte der Oberbürgermeister von Essen dies mit der Begründung, dann müsse er seine Stadt unter Abwasser setzen.
Versuche, eine gesetzliche Regelung zu finden, stießen auf Probleme. Die Zechenbesitzer wollten eine Erlaubnis, ihre Abwässer in Privatflüsse einleiten zu dürfen, ohne eine Entschädigung zahlen zu müssen (wie im sächsischen Bergrecht vorgesehen), was jedoch die preußischen Ministerien und die Großgrundbesitzer ablehnten, denen die Entschädigungen zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden waren. 1899 wurde eine Emschergenossenschaft gegründet, deren Aufgaben 1904 in einem Gesetz festgelegt wurden: im Wesentlichen sollte sie eine Ableitung des Abwasser sicherstellen, um die wirtschaftliche Nutzung des Emscherraumes sicherzustellen. Eine Klärung der Abwässer nach dem damaligen Stand der Technik war dagegen nicht vorgesehen – neben den Kosten war ein Argument, dass diese ja in den Rhein gelangten, der ebenfalls so verschmutzt war, dass sie dort keinen Schaden anrichten würden (52 ). Die Umsetzung war die 1906 beginnende
Emscherregulierung : die Emscher und ihre Zuflüsse wurden zu offenen Abwasserkanälen umgebaut. Die im Gesetz über die Emschergenossenschaft geforderte Reinigung der Industrieabwässer von Schlämmen, die die Ableitung des Abwassers erschweren könnten, überließ die Genossenschaft lange der Industrie, musste aber feststellen, dass sie kaum stattfand. Bald klagten die Rheinfischer über die Unverkäuflichkeit von Fischen, die bis 20 Kilometer unterhalb der Rheinmündung nach Karbol stanken: Grund war die Einleitung von Phenolen (siehe auch >>
Bodenverschmutzung: Beispiel Ruhrgebiet
) aus den Abwässern der Teer-, Ammoniak- und Benzolgewinnung aus Kokereigas.
Phenole hatten schon an der Ruhr zu Problemen geführt, wo sie (etwa in Essen 1925) im Trinkwasser aufgetaucht waren – weil die Chlorung von Trinkwasser den Karbolgeruch verstärkte, wurde ein Krisentelefon zwischen Wasserwerken und Zechen eingerichtet, damit diese kein Phenolwasser einleiteten, wenn die Hygienesituation eine Chlorung erforderte. Ab 1926 begann die Emschergenossenschaft daher mit Versuchen, Phenolwasser aufzubereiten – und fand ein gewinnbringendes Verfahren, das Phenol auszuwaschen; 1928 wurde der Bau von 11 Anlagen beschlossen (die etwa 5.000 der damals im Jahr produzierten 10.000 Tonnen zurückhalten sollten, für den Rest galten die Anlagen als unwirtschaftlich). Daneben wurde, da die Industrie nach wie vor nicht zur Reinigung ihrer Abwässer zu bewegen war, als Notmaßnahme an Mündungen der "ganz besonders verschmutzter" Zuläufe zur Emscher mit dem Bau von mechanischen Großkläranlagen begonnen. Aufgrund der anfallenden Schlammmengen erwiesen sich diese aber als kaum wirksam, so dass schließlich 1927 eine zentrale Flusskläranlage bei Bottrop gebaut wurde. Diese hielt jährlich 250.000 Tonnen (Trockengewicht) Schlamm zurück. Um dieser Mengen Herr zu werden, wurden die verschiedensten Versuche angestellt – schließlich zeigte sich, dass der getrocknete Schlamm gemahlen und als Kohlenstaub verwertet werden konnte. Verhandlungen mit dem Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk führten dazu, dass dieses hierfür das 1937 in Betrieb genommene Kraftwerk Karnap baute.
Erst mit dem Wasserhaushaltsgesetz von 1957 wurde eine wirksame rechtliche Basis geschaffen, Anforderungen an Abwassereinleitungen festzulegen. Da die Behörden aber den Umfang vieler Einleitungen nicht kannten und die Betriebe bei Untersagung illegaler Einleitungen gerne mit Betriebsstilllegungen drohten, dauerte es lange, bis die Regelungen wirksam werden. Erst die Umweltbewegung ab Anfang der 1970er Jahre führte zum Bau wirksamer Kläranlagen; an der Ruhr entstanden bis Anfang der 1980er Jahre 118 Kläranlagen, 75 Prozent der Abwässer wurden biologisch behandelt (und sie führte zu einer Neufassung des Wasserhaushaltsgesetzes im Jahr 1976). An der Emscher wurde 1976 bis 1978 ein
Mündungsklärwerk in Dinslaken gebaut, dass die Abwässer biologisch behandelte. Aber weiter wurden große Mengen Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Chrom in den Rhein geleitet. In den 1990er Jahren wurde die Abwasserreinigung auf vier zentrale Klärwerke umgestellt, dazu gehört das erweiterte und modernisierte Mündungsklärwerk. Zum Teil sind diese Bestandteil eines 1992 begonnen Projektes zur Renaturierung der Emscher und ihrer Nebenflüsse, die Abwässer sollen künftig in unterirdischen Abwasserkanälen (darunter einem zentralen Abwasserkanal Emscher, der parallel zum Fluss verläuft) transportiert werden.
Des Öfteren gerieten Flüsse gar in Brand. Am 22. Juni 1969 brannte in Ohio der Cuyahoga River, und dieser Brand brachte das Fass in den USA zum Überlaufen: 20 Millionen Menschen demonstrierten am ersten Earth Day am 22. April 1970 gegen die Umweltverschmutzung, und 1972 verabschiedete die Regierung Nixon unter diesem Druck das Clean Water Act , ein Gesetz zur Reinhaltung von Gewässern. In Deutschland wurde das Wasserhaushaltsgesetz von 1957 vor allem durch eine Novelle von 1976 zum Gewässerschutzgesetz. Auch am Rhein brachten in den 1970er Jahren internationale Übereinkommen und der Bau von Kläranlagen langsam Besserung; ab 1976 nahm der Fischbestand wieder zu - 1992 wurde auch wieder ein Lachs gefangen.
In Entwicklungs- und Schwellenländern ist die industrielle Wasserverschmutzung dank älterer Technologie und mangels Abwasserreinigung noch weit schwerer: In China sind 80 Prozent der großen Flüsse so belastet, dass in ihnen keine Fische mehr leben; an den Ufern vieler Flüsse liegen “Krebsdörfer” - so genannt, weil hier viele Menschen vorzeitig sterben (>> Umweltverschmutzung in China). In Indien ist die Situation kaum besser; nicht nur der heilige Ganges ist eine offene Kloake. In Afrika droht der Viktoriasee umzukippen, in den Kenia, Tansania und Uganda ungeklärte Haushalts- und Industrieabwässer einleiten; in den Flüssen Senegal und Niger leben kaum noch Fische.
Einen Einfluss auf die Gewässerqualität hat auch die >> Luftverschmutzung. So können Schwefel- und Stickstoffoxide mit Wasser Säuren bilden, die zum
Sauren Regen führen, der Gewässer versauern ließ. Da saures Wasser zudem giftige Aluminiumionen aus dem Böden löst, führte der Saure Regen in den USA und Skandinavien zu fischlosen Seen; in den Wäldern führte er zur Schädigung von Bäumen. Die Reduktion von Schwefel- und Stickstoffemissionen führte ab den 1990er Jahren in Nordamerika und Europa zu einer Besserung der Situation und zur Erholung der Gewässer; in Ostasien ist das Problem nach wie vor akut und in Südostasien von zunehmender Bedeutung.
Wasserverschmutzung durch die Landwirtschaft
Seit den 1940er Jahren nutzte die Landwirtschaft zunehmend Kunstdünger (>> Industrielle Landwirtschaft ): Abflüsse aus Feldern und Weiden führten dazu, dass große Mengen an Phosphor und Stickstoff in Gewässer gelangten. Hier ist Phosphor- und Stickstoffmangel aber oft der begrenzende Faktor für das Wachstum von Bakterien und Pflanzen; mit dem Eintrag wurde die Begrenzung aufgehoben, Bakterien und Wasserpflanzen wuchsen übermäßig. Das Problem: Wenn sie absterben, verzehrt der Zersetzungsprozess Sauerstoff, der dann anderen Lebewesen fehlt. So kann Nährstoffzufuhr durch Sauerstoffmangel alles Leben töten. Dieser Eutrophierung genannte Prozess ist vor allem in Seen ein Problem, da das Wasser hier nicht wie in den Flüssen ständig ausgetauscht wird. Mit zunehmender Intensivierung und Spezialisierung der Landwirtschaft gewann die Nährstoffzufuhr eine neue Dimension, da nun tierischer Dünger
immer konzentrierter anfiel und nicht mehr unproblematisch direkt auf dem Land genutzt werden konnte. 600 Rinder erzeugen eine organische Belastung des Abwassers wie 1000 Menschen, aber ihr Abwasser wird in der Regel nicht durch eine Kläranlage gereinigt. Und Stickstoff gelangte zunehmend - und in Form des leicht löslichen, gesundheitsschädlichen Nitrats - in das Grundwasser. In Deutschland liegen die Nitratwerte im Grundwasser nach wie vor bei über der Hälfte der offiziellen Überwachungsmessstellen über dem Grenzwert für Trinkwasser (50 mg/l) (weitere Informationen >> hier [Umweltbundesamt]); die EU-Kommission hat im Jahr 2013 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet, da die EU-Nitratrichtlinie unzureichend umgesetzt wurde. Der intensive Ackerbau trägt noch auf eine weitere Weise zur Wasserverschmutzung bei:
Ammoniakemissionen (global 54 Mio. t Stickstoff jährlich) werden in der Atmosphäre zu Ammonium umgewandelt und reichern Gewässer mit Nährstoffen an; nach der Nitrifizierung tragen sie zur Versauerung von Gewässern bei.
Ein anderer Aspekt der Wasserverschmutzung durch die Landwirtschaft ist das Eindringen von
Pestiziden in Gewässer. In der Landwirtschaft werden weltweit etwa 10.000 verschiedene Pestizide verwendet. In Deutschland gilt ein Grenzwert von 0,1 Mikrogramm/l; dieser wird gelegentlich überschritten. Die am häufigsten gefundenen Pestizide wie Atrazin oder Bromacil sind hier inzwischen verboten - ihr Auffinden ist ein Beleg für die Langlebigkeit dieser Verschmutzung.
Die Verschmutzung des Ozeans
Tote Zonen und giftige Algenblüten
Das Wasser aus den Flüssen, aber auch direkte Einleitungen aus Küstenstädten und Touristenzentren, landet schließlich (zusammen mit Stickstoff aus der Luft) im Ozean, und dieser scheint auf den ersten Blick dank seiner enormen Wassermengen kaum zu verschmutzen zu sein. Das dies nicht so ist, zeigen die mittlerweile über 400 toten Zonen (54 ), die sich dauerhaft oder jahreszeitlich an Küsten (meist vor seichten Flussmündungen) oder in Binnenmeeren befinden. Ursache ist die Zufuhr von Nährstoffen . Was früher vor den Flussmündungen für reiche Fischgründe sorgte, schlug mit der Zunahme der Bevölkerung und vor allem seit der Einführung von Kunstdüngern wie in den Seen (siehe oben) um: Jetzt wuchsen derart viele Algen, dass die (oft auch noch übermäßig befischten) Austern, Muscheln und Fische diese nicht mehr fressen konnten; und abgestorbene Algen sanken in das Tiefenwasser und verbrauchten dort den ohnehin schon knappen Sauerstoff: Tiere, die schwimmen können, verlassen das Gebiet; bodenlebende Tiere wie Muscheln und Garnelen sterben ab. Die größten toten Zonen bildeten sich in der Ostsee, der Adria und im Schwarzen Meer, im Long Island Sound vor New York und im Golf von Mexiko (Mississippi-Delta) und der Chesapeake Bay bei Washington.
Natürlich (wie von manchem Industrievertreter behauptet wurde) ist daran nichts. Normal sind, vor allem in gemäßigten und polaren Breiten, wo Winterstürme Nährstoffe aufwirbeln, Algenblüten im Frühjahr und Frühsommer. Tote Zonen sind aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg aufgetreten, wie Sedimentuntersuchungen etwa im
Golf von Mexiko zeigten (56 ). Im Mississippi, der 40 Prozent der zusammenhängenden 48 US-Staaten entwässert, nahm die Sedimentfracht Anfang des 19. Jahrhunderts zunahm, als die Prärien in Ackerland umgewandelt wurden, und Anfang des 20. Jahrhunderts, als Dämme gebaut wurden (die die Schlammfracht zurückhielten), wieder ab. Die Verwendung von Kunstdünger zeigt sich an der Zahl der Diatomeen (eine Phytoplanktongruppe) im Sediment, die ab den 1950er ansteigt - und erst danach bildete sich regelmäßig eine erst kleine, aber ab den 1970er unübersehbar große tote Zone im Golf von Mexiko. Heute ist sie über 20.000 Quadratkilometer groß .
Auch die Staudämme und die durch Entnahmen zur Bewässerung verringerte Wassermenge in vielen großen Flüssen (>> hier ) trugen zur Entstehung toter Zonen bei: die verringerte Strömung der Flüsse kann nicht mehr dazu beitragen, sauerstoffreichen Oberflächen- und sauerstoffarmes Tiefenwasser zu vermischen, wie dies üblicherweise in Flussmündungen geschieht. Mitunter muss die Nährstoffanreicherung auch nicht erst zu einer toten Zone führen, sondern kann auch direkt gesundheitsschädlich sein, wenn die durch Nährstoffanreicherung zunehmenden Algen giftige Stoffe produzieren. Dies geschieht etwa bei den regelmäßigen "roten Fluten " vor Florida, die von der Art Karenia brevis ausgelöst werden. Diese produzieren Brevetoxine, ein Cocktail von Nervengiften, die die wichtigste Todesursache für Manatis (eine Seekuh-Art) sind und bei Gischt beim Menschen Halsschmerzen, Augenreizungen und Atemwegsprobleme auslösen können. Nicht alle Arten leiden aber unter Nährstoffanreicherung und Sauerstoffmangel: Quallen kommen damit gut zurecht. Da durch die Überfischung Tiere wie Dornhaie und Meeresschildkröten, die Quallen fressen, selten geworden sind und Quallen auch eine zunehmenden Versauerung gut ertragen können, könnten das 21. Jahrhunderte eines der Quallen werden.
Langlebige organische Schadstoffe
Mit den Abwässern und Flüssen gelangen aber nicht nur Nährstoffe, sondern auch gefährliche Schadstoffe in die Meere. Eine Gruppe, die langlebigen organischen Schadstoffe (die "POPs", nach englisch persistant organic pollutants), haben dabei die unangenehme Eigenschaft, sich in Meeresorganismen anzureichern, weil sie "lipophil" -fettliebend - sind und im Fettgewebe gespeichert werden. Ein Beispiel sind die >> polychlorierten Biphenyle (PCB s), die wie Hormone wirken und die Entwicklung von Embryonen beeinträchtigen (solche Stoffe werden "endokrine Disruptoren " genannt). Die Anreicherung beginnt an der Wasseroberfläche: Die oberste, durch die Oberflächenspannung stabilisierte Schicht der Meere ist reich an Fetten und Fettsäuren, und daher leben hier auch viele Mikroorganismen, Fischeier und Fischlarven. Und hier sammeln sich auch die fettliebenden POPs an, und gelangen über das Futter in die Jungfische. Am Ende der Nahrungskette ist die Konzentration dann hoch gesundheitsschädlich. Bei einer Delhphinart, den Großen Tümmlern, konnte schon gezeigt werden, dass in der Sarasota-Bay in Florida der PCB-Gehalt in der Muttermilch die Jungtiere gefährdet (58).
Ein anderes Beispiel ist Tributylzinn (TBT), das bis 2008 in Unterwasser-Schutzfarben für Schiffe verwendet wurde - wo es den Bewuchs der Schiffsrümpfe mit Algen, Seepocken und Muscheln verhindert, die den Wasserwiderstand vergrößern. TBT wirkt auf Meeresschnecken wie ein Hormon, und beeinträchtigt die Fortpflanzungsorgane der Schnecken so stark, dass die Tiere unfruchtbar werden. Unfruchtbare Schnecken findet man mittlerweile weltweit, vor allem in Häfen und an Meeresstraßen, über 100 Arten von Meeresschnecken sind vom Aussterben bedroht. Auch wenn der Einsatz von PCBs deutlich eingeschränkt und der von TBT verboten wurde - die Ersatzstoffe sind nicht immer besser:
bromierte Flammschutzmittel beispielsweise, die in Möbeln, Elektronikgeräten und Kunstfaserkleidung eingesetzt werden, stehen ebenfalls in Verdacht, endokrine Disruptoren zu sein. Auch die Konzentration an chlorierten Kohlenwasserstoffen im Fettgewebe vor allem subtropischer und tropischer Meerestiere nimmt nach wie vor zu.
Schwermetalle
Zu den Schadstoffen, die über Flüsse und Luft in die Ozeane eingetragen werden, gehören auch Schwermetalle. Besonders kritisch ist Quecksilber , das zu großen Teil aus den Emissionen von Kohlekraftwerken stammt - und dessen Gehalt mit dem Boom der Kohle vor allem in Asien wieder ansteigt. Besonders sind große Raubfische am Ende der Nahrungskette wie Schwert- und Thunfische betroffen; in den USA stammen 40 Prozent des Quecksilbergehalts im menschlichen Körper aus Thunfisch. Dort rät die Lebensmittelbehörde Schwangeren und Frauen im gebärfähigen Alter mittlerweile, den Verzehr von fettem Fisch einzuschränken. Der schwerwiegendste Fall von Meeresverschmutzung durch Quecksilber ereignete sich in der Bucht von Minamata in Japan (siehe Kasten).
Die Umweltkatastrophe in der Minamata-Bucht
Nachdem in den 1950er Jahren in der japanischen Stadt Minamata die Katzen irrsinnig wurden und wie betrunken tanzten, bevor sie schließlich starben, traten hier im Jahr 1956 erste Hirnschäden bei Kindern auf. Im Herbst identifizierten Forscher den hohen Quecksilber-Gehalt der Fische aus der Bucht von Minamata als Ursache der Krankheit. Als Ursache wurden sofort quecksilberhaltige Abwässer aus der Acetaldehyd-Produktion der ortsansässigen Firma Chisso vermutet. Diese stritt zunächst jeden Zusammenhang ab. Als die Fischer von Minamata 1959 mehrfach die Fabrik besetzten, wurde der Fall landesweit bekannt. Aber erst nach langen Jahren, und nachdem der Fall durch den Fotografen W. Eugene Smith dokumentiert und 1972 durch sein Buch “ A warning to the world ... Minamat a” weltweit bekannt gemacht wurde, gab es 1973 ein Gerichtsurteil, nach dem der Konzern 100 Millionen US-Dollar Schadenersatz an die Opfer zahlen musste. 1984 wurde die Bucht über 14 Jahre und für insgesamt 400 Millionen US-Dollar ausgebaggert, um die Verschmutzung zu beseitigen. Nach heutigen Kenntnissen starben in der Region Minamata etwa 3.000 Menschen an dieser Quecksilber-Vergiftung .
Eine zweite Masservergiftung an Quecksilber ereignete sich 1964 am Fluss Agano in der Präfektur Niigata auf, Ursache war der gleiche Produktionsprozess. Beide Ereignisse gehören heute zu den “Vier großen Umweltvergiftungen” der japanischen Geschichte.
Die Schadstoffe in den Meeren stammen zum größten Teil aus Abwassereinleitungen an den Küsten und aus Flüssen und konzentrieren sich rund um Flussmündungen und Häfen; dazu kommen die Abfälle, die aus Bohrinseln und von Schiffen ins Meer geworfen werden. Noch schlimmeres wurde verhindert, da die nach dem zweiten Weltkrieg beginnende “ Verklappung” (Einbringen) von Abfällen in die Meere inzwischen weitgehend illegal ist. Sie wurde vor allem für flüssige Industrieabfälle (Dünnsäure aus der Herstellung von Titandioxid, aber auch Klärschlämme) und radioaktive Abfälle praktiziert. Aber eine großflächige Verschmutzung der Meere haben wir dennoch hinbekommen: Verursacher sind die Kunststoffe, von denen wir heute jedes Jahr 300 Millionen Tonnen produzieren - und ein Drittel davon zu Wegwerfverpackungen verarbeiten.
Plastikmüll an einem Strand am Roten Meer. Foto: Vberger, aus >> wikipedia commons (abgerufen 12.78.2014), public domain.
Plastikmüll
Schon Thor Heyerdahl berichtete, wie er bei seiner Atlantiküberquerung im Jahr 1970 immer wieder auf treibenden
Plastikmüll stieß. Dieser macht heute auch einen großen Anteil des Treibguts aus, der die Strände der Erde säumt (wenn sie nicht morgens, bevor die Touristen kommen, gesäubert werden - regelmäßige Strandsäuberungen sind für Urlaubsorte heute ein Muss). Aber vor allem sammelt er sich in riesigen Müllflecken in den Ozeanen. Dass der Plastikmüll sich hier sammelt, liegt an der >> Oberflächenzirkulation der Meere im Zusammenspiel mit dem >> Wind : Im Zentrum der Meere entstehen riesige, als
Meereswirbel bezeichnete kreisförmige Strömungen. Den Seeleuten ist seit langem bekannt, dass sich in ihrem Zentrum schwimmende Gegenstände ansammeln: so sammelt sich im atlantischen Wirbel derartig viel Seetang der Gattung Sargassum, dass er als Sargassosee bekannt wurde. Heute liegen in diesen Wirbeln die großen Müllflecken der Weltmeere. Die Wirbel rotieren unterschiedlich schnell - die Umlaufzeiten reichen von gut drei bis 13 Jahre - und bei jedem Umlauf, so wird geschätzt, gelangt etwa die Hälfte des Plastikmülls an den Rand des Wirbels (und findet im Laufe der Zeit seinen Weg an die Küste).
Die Lage der Müllflecken im Ozean. Eigene Abbildung nach Schaubild 4 in >>
Roberts 2013 (und dort nach Curtis Ebbesmeyer).
Mageninhalte eines toten Albatross-Jungen, aufgenommen im Midway Atoll National Wildlife Refuge im Pazifik Foto: Chris Jordan, US Fish and Wildlife Service, aus >> wikipedia commons (abgerufen 12.78.2014), Lizenz: >> cc 2.0 .
Das größte Problem dieser Müllflecken: Meerestiere kennen kein Plastik und halten es für Nahrung. Meeresschildkröten etwa halten Plastiktüten offenbar für Quallen: in verendeten Meeresschildkröten hat man schon zweieinhalb Kilo Plastiktüten gefunden; im Körper verendeter Jungalbatrosse wurden über 500 Kunststoffstückchen gefunden. Selbst Pottwale sind schon an Plastikverstopfung gestorben. In den Müllflecken finden sich aber nicht nur große Plastikteile, sondern auch viele
kleine Teilchen : zum Teil ist dieses Kunststoffgranulat, das bei Unfällen verloren ging, zum (vermutlich größeren) Teil das Produkt der Zersetzung von Kunststoffen, oder auch Produkt - die Kosmetikindustrie setzt zum Beispiel Hautcremes als Peeling kleine Kunststoffteilchen zu, die so klein sind, dass sie in Kläranlagen nicht ausgefiltert werden. An solche Teilchen lagern sich die Schadstoffe in der Oberflächenschicht an, und da in den Meereswirbeln heute ein Drittel aller planktonfressenden Fische Kunststoffteilchen im Darm hat, gelangen sie damit in besonders konzentrierter Form in die Nahrungskette - noch weiß man wenig darüber, wie und in welchem Ausmaß sie vom Kunststoff in die Tiere übergehen.
Erdöl
Schlagzeilen machen auch immer noch Ölunfälle: Sterbende, verölte Vögel und andere Tiere erregen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Mit zunehmendem Ölverbrauch und den an wenigen Orten konzentrierten Erdölvorkommen (>>
mehr) nehmen die Transporte und damit die Unfallgefahren zu (siehe Kasten). Aber Tankerunfälle sind nur für etwa fünf Prozent des Öls verantwortlich, die ins Meer gelangen: 10 Prozent kommen aus natürlichen Quellen, der Rest wird aus Pipelines, Bohrinseln, Schiffen, zum größten Teil (in den USA rund zwei Drittel der Gesamtmenge) aber aus Flüssen ins Meer gespült. Dieses Öl sieht man jedoch kaum, da es sich nicht an der Wasseroberfläche sammelt; Folgen für die Meeresorganismen hat es trotzdem - Öl enthält sehr giftige “polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe” (PAKs). Im Unterschied zu vielen anderen Schadstoffen kommt Öl aber auch in der Natur vor, und es gibt Organismen, die Öl abbauen, was seine Schädlichkeit etwas mindert.
Schwarzer Tod - Ölunfälle und ihre Folgen
Torrey Canyon, 1961: Der für BP fahrende Tanker lief vor der Küste von Cornwall aufgrund eines Navigationsfehlers auf ein Riff, 100.000 Tonnen Rohöl liefen aus und verschmutzten 190 km englische und 80 km französische Küste.
Amoco Cadiz, 1978: Der für Amoco Oil fahrende Tanker rammte nach einem Ausfall der Ruderanlage einen Felsen vor der Bretagne; 223.000 Tonnen Rohöl verschmutzten 150 km Küste.
Exxon Valdez, 1989: Der für ExxonMobil fahrende Tanker rammt ein Riff vor Alaska, während sein Kapitän betrunken in der Kabine liegt. 40.000 Tonnen Rohöl liefen aus und verschmutzten über 2.000 Kilometer Küste in einem besonders empfindlichen Ökosystem - die Ölreste sind bis heute nicht abgebaut (>> mehr ).
S ea Empress, 1996: Der unter liberianischer Flagge fahrende Tanker havarierte vor Südwales, 72.000 Tonnen Rohöl liefen aus und verschmutzten 200 Kilometer Küste, die überwiegend zum Pembrokeshire Coast Nationalpark gehörten (offizieller Untersuchungsbericht über die Folgen >>
hier ).
Erika, 1999: Der Tanker sank vor der Bretagne und verlor 17.000 Tonnen Öl. TotalFinaElf wurde inzwischen zu einer Strafe verurteilt, da der Konzern wußte, dass das Schiff nicht hochseetauglich ist.
Prestige, 2002: Der Tanker havarierte vor der Küste Galiziens (Nordwestspanien), 64.000 Tonnen Öl verschmutzten 2.900 Kilometer Küste in Spanien und Frankreich, 250.000 Seevögel starben. Es ist bis heute nicht geklärt, wem das Schiff gehörte, es fuhr zum Zeitpunkt des Unglücks für einen in der Schweiz ansässigen russischen Konzern.
Deepwater Horizon, 2010: Die im Auftrag von BP von der Schweizer Firma Transocean betriebene Ölplattform, eine der modernsten der Welt, explodierte am 20. April 2010 im Golf von Mexiko vor der Küste von Louisiana aus noch unbekannten Ursachen; dabei starben 11 Ölarbeiter. Zwei Tage später ging die Plattform unter; dabei brach die Rohrleitung, die Ölquelle und Bohrinsel verband. Es dauerte über drei Monate, bis es BP gelang, den Austritt von Öl zu stoppen; nach Angaben des Krisenstabes der US-Regierung
April 2010: Die Ölplattform Deepwater Horizon brennt im Golf von Mexiko, 670.000
Tonnen Öl gelangten daraufhin ins Wasser. Foto: US-Küstenwache.
sind in dieser Zeit insgesamt 670.000 Tonnen (780 Millionen Liter) Rohöl ins Meer geströmt - damit war dies die bisher größte von einem Unfall verursachte Ölpest. (BP hatte lange behauptet, dass “nur” 800.000 Liter Rohöl pro Tag ausströmten, in Wirklichkeit waren es in Spitzenzeiten bis zu 9,5 Millionen Liter. Im November 2012 einigte sich BP mit dem US-Justizministerium außergerichtlich, für diese Falschaussage und 13 andere Vergehen 4,5 Milliarden Dollar zu zahlen).
Weder BP noch die Behörden waren auf einen Unfall bei Tiefseebohrungen vorbereitet; Notfallpläne, die die spezifischen Bedingungen berücksichtigen - etwa die Bildung von Methanhydrat beim Kontakt des austretenden Methans mit kaltem Tiefenwasser, die beim ersten Versuch, eine Kuppel über der Austrittsstelle zu stülpen, diese vom Meeresboden abheben ließ - gab es nicht, da ein Ölaustritt im Vorfeld für unwahrscheinlich erklärt worden war. BP versuchte dann, dass ausgetretene Öl mit dem Dispersionsmittel Correxit aufzulösen, so dass es leichter von Bakterien aufgenommen werden kann (und wohl auch, weil die Ölpest so weniger sichtbar war). Correxit ist umstritten - Kritiker halten mit Correxit fein verteiltes Öl für ein Vielfaches gefährlicher als das reine Öl -, sein Einsatz war aber zulässig. Im Jahr 2013 warfen Aktivisten des "Government Accountability Project" (GAP) BP jedoch vor, Anwohner und Helfer nicht über die Gesundheitsgefahren beim Umgang mit Correxit informiert und auch keine Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt haben; viele sollen nach dem Kontakt an Hautirritationen, neurologische Schädigungen wie kurzzeitigem Gedächtnisverlust und Lungenproblemen gelitten haben.
Die langfristen ökologischen Folgen des so aufgelösten Öls wie auf des Anteil, der in großer Tiefe verblieben ist, sind noch ungeklärt: einen Präzedenzfall, von dem man lernen könnte, gibt es nicht. Möglicherweise entstehen dort gewaltige Todeszonen, Meeresbiologen sprechen bereit von einem “Hiroshima im Golf von Mexiko”.
Mehr:
>> DER SPIEGEL online zur Ölpest im Golf von Mexiko
>> National Geographic Society: Gulf Oil Spill (englischsprachig)
>> DIE ZEIT über den Einsatz von Correxit im Golf von Mexiko
Da die Ölförderung sind zunehmend in die Tiefsee verlagert, sind verbindliche internationale Sicherheitsregeln dringend notwendig. Bisher, das hat Deepwater Horizon gezeigt, hinken unsere Fähigkeiten, eine Katastrophe zu verhindern, wenn etwa schiefgeht, deutlich hinter den Fördermöglichkeiten her. Um die Motivation für mehr Sicherheit zu erhöhen, fordert beispielsweise die >> Global Ocean Commission auch, dass Verursacher für Schäden an der Meeresumwelt haften.
Wenn Tankerunfälle nur einen kleinen - wenn auch spektakulären - Anteil an der Ölverschmutzung der Ozeane haben, so stellt der Schiffsverkehr auch in anderen Punkten eine Belastung dar. Zum einen verbrennen die meisten Schiffe Schweröl mit hohem Schwefelanteil zum Antrieb - eine Art Sondermüllverbrennung auf See. Schiffe verursachen heute in Europa etwa die Hälfte aller Schwefelemissionen insgesamt! (Übrigens auch im Hafen, wo die Motoren zur Stromversorgung weiterlaufen.)
Lärm
Schall breitet sich unter Wasser schneller und viel weiter aus als an Land; und weil in manchen Gebieten - etwa vor Flussmündungen mit hoher Sedimentfracht - und in der Tiefe eine Orientierung mit den Augen schlecht möglich ist, hat Schall unter Wasser eine ganz andere Bedeutung als Land: Manche Wale etwa finden ihre Beute mit Echoortung; andere Wale können mit Lauten über Hunderte oder sogar Tausende von Kilometern miteinander kommunizieren. Welche Auswirkungen der vom Menschen verursachte Lärm auf die Welt unter Wasser hat, weiß niemand so genau. Aber nach Tests von militärischen Sonarsystemen sind mehrmals Wale mit allen Anzeichen von Dekompressionskrankheit gestrandet und verendet; die über 50.000 Schiffe, die achtzig Prozent des internationalen Warenverkehrs über die Meere transportieren, verringern mit ihrem Lärm die Fähigkeit von Walen, sich zu verständigen erheblich (die Geräusche von Finnwalen beispielsweise werden schon ab 10 Kilometer Entfernung übertönt). Manche Forscher vermuten, dass manche Wale sich auch nach dem Ende des >> Walfangs kaum erholen, weil Männchen und Weibchen aufgrund des Lärms in den Meeren kaum noch zusammenfinden. In Aquarien gehaltene Fische reagieren - wie Menschen - auf Lärm mit erhöhter Cortisolproduktion - ein Zeichen für Stress.
Eingeschleppte Arten
Wie an Land, stellen auch im Meer >>
eingeschleppte Arten mitunter eine Bedrohung dar. Die meisten Arten werden
mit dem Ballastwasser von Schiffen verschleppt . Zwar sterben die meisten so verschleppten Arten am Zielort ab, manche richten aber großen Schaden an: So wurde mit Ballastwasser die amerikanische Rippenqualle Mnemiopsis ins Schwarze Meer eingeschleppt und hat Milliardenschäden angerichtet; an der Ostsee verursacht der aus Asien stammende Schiffsbohrwurm jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. In der Karibik hat sich der (wohl von Aquarianern im Süden Floridas freigelassene) Pazifische Rotfeuerfisch explosionsartig vermehrt und richtet unter den Rifffischen Verwüstungen an; im Mittelmeer überwuchert die aus dem Südwesten Australiens stammende Seetangart
Caulerpa racemosa Seegraswiesen, Schwämme und heimische Seetangarten, die wesentlich reicher an Fisch-, Krebstier-, Seestern-, Seeigel- und anderen Arten sind.
Begünstigt werden solche eingeschleppten Arten vermutlich von der Schwächung ursprünglicher Ökosysteme durch Verschmutzung und Überfischung; artenarme Ökosysteme scheinen deutlich empfindlicher zu sein als artenreiche. Rückgängig machen lässt sich eine solche "biologische Umweltverschmutzung" kaum (selbst an Land ist dies nur mit sehr großem Aufwand möglich, wie etwa der Versuch gezeigt hat, eingeschleppte Ratten auf Inseln zu bekämpfen); Vorbeugung ist daher der besten Schutz. So könnte etwa das Problem der Verschleppung von Arten im Ballastwasser mit Hilfe der Abwärme der Motoren oder mit UV-Licht leicht gelöst werden. In den USA, Australien und Neuseeland ist zumindest schon vorgeschrieben, dass das Ballastwasser auf hoher See, wo es weniger Schaden anrichtet, und nicht mehr in Küstennähe gewechselt wird.
Die größte Beeinträchtigung des >>
Lebensraums Ozean stellt heute jedoch die >> Überfischung dar - und auch der Klimawandel droht dem Ozean.
Die Ozeane und der Klimawandel
Die Ozeane werden wärmer
In jüngster Zeit kommen die Folgen des >> Klimawandels zu diesen Belastungen hinzu. Wie die Atmosphäre, so werden auch die Ozeane wärmer, aufgrund der Trägheit der riesigen Wassermengen jedoch bisher etwas langsamer als die Luft - die Erwärmung beträgt 0,6 Grad Celsius an der Meeresoberfläche (im Vergleich zu 0,9 Grad Celsius der Luft). In Teilen des Polarmeeres liegt die Erhöhung der Oberflächentemperatur jedoch bei 3 Grad Celsius. Diese Temperaturerhöhung führt zum einen zu einer Erhöhung des Meeresspiegels (wärmer werdendes Wasser dehnt sich aus) und einer Stabilisierung der Trennung und damit Verringerung des Austausches von warmem Oberflächen- und kaltem (dichteren) Tiefenwasser .
Der Anstieg des Wassertemperatur führt zu Verschiebung - oder, wenn die Arten sich nicht schnell genug anpassen können, zur Vernichtung - von Lebensräumen. So kommen in der Nordsee Warmwasserarten wie der Wolfsbarsch häufiger vor, während sich etwa der Dorsch nach Norden zurückgezogen hat. Arten und Lebensgemeinschaften, die sich der Temperaturänderung nicht einfach durch Wanderung anpassen können, wie die besonders artenreichen Kaltwasser- und
tropischen Korallenriffe , sind durch die Erwärmung des Wasser in besonderem Maß gefährdet (mehr dazu >> hier und
hier ). Auch die Stabilisierung der Schichtung des Meerwasser hat Folgen: Mit dem verringerten Wasseraustausch gelangt weniger Sauerstoff in die Tiefe und gelangen weniger Nährstoffe an die Oberfläche. Wenn weniger Sauerstoff in die Tiefe gelangt, bedeutet dies, dass der Abbau von abgestorbenen Organismen aus der produktiven, lichtdurchfluteten Oberfläche stärker als ohnehin schon an den Sauerstoffvorräten zehrt, und
lebensfeindliche, sauerstoffarme Zonen
sich ausdehnen.
Eine weitere mögliche Folge der Temperaturerhöhung des Meerwassers ist die Freisetzung des Treibhausgases Methan durch die Zersetzung des dort reichlich vorhandenen Methanhydrats (Methanhydrat ist eine Mischung aus Methan und Wasser, die unter hohem Druck und bei niedrigen Temperaturen entsteht; im Meer kommt es in Mengen vor, deren Kohlenstoffgehalt in etwa dem der weltweiten Kohlevorräte entspricht. Wird das Wasser in der Tiefe wärmer, geht ein Teil des Methans in den gasförmigen Zustand über und entweicht zum Teil in die Atmosphäre.)
Die Ozeane werden saurer
Infolge der höheren Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre nimmt auch die Kohlendioxid-Konzentration im Oberflächenwasser der Ozeane zu - seit Beginn der Industriellen Revolution haben die Weltmeere 568 Milliarden Tonnen vom Menschen freigesetztes Kohlendioxid aufgenommen (>> hier ). In Wasser bildet Kohlendioxid Kohlensäure, und Kohlensäure reagiert mit Carbonat-Ionen im Wasser (206 ). Die aber brauchen viele Planktonarten und andere Meeresorganismen wie Austern, Muscheln, Krebstiere, Seeigel und Steinkorallen, um ihre aus Calciumcarbonat bestehenden Gehäuse
Säuregrad (pH-Wert) des Weltmeeres über die vergangenen 24 Millionen Jahre
und Hochrechnung bis zum Jahr 2100. (Der pH-Wert ist eine logarithmische Einheit,
d.h. eine Verringerung um den Wert 1 bedeutet einen 10-mal höheren Säuregehalt;
eine Verringerung um 0,1 einen rund 30 Prozent höheren Säuregehalt.) Abbildung
aus Synthesis Report Climate Change: Global Risks, Challenges & Decisions.
Copenhagen 2009, 10-12 March, eigene Übersetzung.
oder die riffbildenden Kalkskelette auszubilden. Die Folgen für die Biologie der Meere werden noch erforscht, aber neben einer Abnahme der Artenvielfalt - durch die Versauerung sind beispielsweise die ohnehin durch die Erwärmung des Wassers gefährdeten
Korallenriffe zusätzlich gefährdet - könnte auch die Produktivität der Meere zurückgehen, weil die Planktonarten , die insbesondere in den Polarmeeren die Grundlage des Nahrungsnetzes in den Meeren bilden, geschädigt werden. Dazu kommt, dass die Versauerung auch die Aufnahme von Nährstoffen erschwert: Eisen zum Beispiel - ohnehin im Meer oftmals der begrenzende Faktor für das Wachstum von Phytoplankton - wird bei höherem Säuregehalt weniger leicht aufgenommen. Mittelfristig könnte zudem ein Rückgang der Kapazität der Meere, Kohlendioxid aufzunehmen, die Folge sein: Die Bildung von Calciumcarbonat ist nämlich einer der Wege der Natur, Kohlendioxid aus dem >> Kohlenstoffkreislauf zu entfernen - abgestorbene Organismen sinken auf den Boden herab und werden dort zu Sediment. Wird weniger Calciumcarbonat gebildet, wird weniger Kohlendioxid gebunden und aus dem Kreislauf entfernt.
Empfehlenswerte Websites zum Thema
Eine aktuelle Übersichtskarte über die Beeinträchtigung der Weltmeere haben im Februar 2008 der amerikanische Meeresforscher Benjamin Halpern und Kollegen in der Wissenschaftszeitschrift
Science veröffentlicht - >> Bericht auf spiegel online .
Siehe zum Thema auch:
>> Der Bericht der Global Ocean Commission 2014
>> Die Plünderung der Weltmeere
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oder zur:
>> Übersicht Industriezeitalter
"Вода дает приемлемое чернила ..." Краткая история загрязнения воды Изображенная на предыдущей странице использования >> воды потребляет только часть воды, другая часть более или менее загрязнена снова возвращается к циклу воды. И вода всегда уже служил также смывать отходы. До тех пор пока количество людей, является низким, а материалы, введенные были биоразлагаемыми, это не является проблемой; с ростом численности населения, а затем с большим количеством опасных веществ промышленной революции изменили это, однако. Загрязнение воды в заливе Маракайбо (Венесуэла): поступление питательных веществ в водную среду может привести к чрезмерному росту водорослей и других водных растений (здесь: ряска малая) свинца. Фото: Вильфредо Р. Родригес Х., из википедии достоянию, доступ к 17.7.2009. Лицензия: GNU FDL >> 1.2. Загрязнение воды в городах уже в доиндустриальных городах значительное загрязнение воды (подробнее >>) вновь ухудшилось в связи с растущей плотностью населения. С улучшением водоснабжения и внедрения туалетами, хотя ситуация на улицах было лучше, но не рек. 1858 был сессия Палаты должен быть остановлен из-за зловония Темзы было невыносимо! Поскольку часть питьевой воды по-прежнему извлекают из этих рек, он всегда возвращался к большому тифа и (в Европе с 1830 года) и эпидемии холеры; 1892 г. 8,600 человек умер в одиночестве в Гамбурге в последней крупной эпидемии холеры. В это время, но пути (Salmonella или бактерий в сточных водах) уже были известны, и поэтому сейчас начались первые крупные города в богатых странах с обработкой (фильтрации и с 1910 года хлорирование) питьевой воды и строительство канализационных систем, так о Лондоне и Париже. В 1920-х и 1930-х годов первые города началось со строительством очистных сооружений. Несмотря на то, что принял до этого большинство домов покрыты (в Париже еще прибыл в 1960-е годы, половина сточных вод необработанной в Сену), но в то же время сточные воды большинства крупных городов в богатых странах кропотливо очищается. Но ситуация отличается в бедных странах. В Маниле, столице Филиппин, не подключены к системе канализации 9 из 10 домов, неочищенные сточные воды составляет 70 процентов воды открытия в Маниле реки залива Макати выход. В Китае, сточные воды не очищают на 90 процентов городского населения. Во всем мире, половина населения города не имеет никакого очистки сточных вод.
Загрязнение вод промышленности Но в то время как биологическое загрязнение воды вопреки прошли через большое количество людей в промышленно развитых странах решения, это стало новой проблемой: С все больше и больше >> Промышленная революция создала стойкие, токсичные отходы. Сточные воды от железа и других шахт может быть очень кислыми из-за высокого содержания серы в руде, а также цинка, железа и тяжелых металлов;
Производства чугуна и стали причиной большого количества токсичных отходов, которые содержали, помимо других цианидов и тяжелых металлов, а также в результате химической промышленности развязали соли, красители и новые и токсичные органические химические вещества. К чему это привело, Джон Р. Макнейл в своей книге Blue Planet >> следующим образом: "Королевская комиссия нашла в 1866 году, что вода из реки Колдер в Северной Англии испускает чернила приемлемого качества. Чтобы доказать часть доклада была написана Колдер воды "В Германии история загрязнения Рейна показывает развитие. Даже в семга 18-го века были настолько частыми, что раб жаловался, потому что они должны были съесть лосося слишком часто в Рейне. В 19 веке был построен на среднем течении Рейна промышленной зоне с производства чугуна и стали, и в результате из-за хорошей мореходности речного химической промышленности. Рейн были загрязнены тяжелыми металлами, солями и органическими химическими веществами; Лосось были редки; последний осетр был пойман 1931st С 1948 года были добавлены еще фосфора и азота из моющих средств и удобрений; в нижнем течении жил практически никакой рыбы - в Бадене уже давно перестал думать. Пример Рур Хотя Рур был самым важным источником питьевой воды в (использование воды >> в Рурской области) Рур, наиболее быстро растущий мегаполис в Империи, это не позволяло местной промышленности и муниципалитеты не брать их отходы там: были начаты фекалии, но и cyanhaltige газа промывные от плавильных печей, кислот и железа шлама из целлюлозно-бумажной промышленности и Eisenbeizereien. но хуже, ситуация на севере Рурской расположен Emscher. Это было немного наклон, и как это привело к горнодобывающей промышленности к оседанию (>> деградация земель: Пример Рур) пришли к уже существующим болота тянулись. Тем не менее, это не было благом для природы, потому что вода была сильно загрязнена промышленными сточными водами: более половины воды в Emscher состояла из сточных вод; сточные воды пришли до 90 процентов от промышленности. Но такие города, как Оберхаузене отказались от очистки сточные воды, так как это было так или иначе направлены в совершенно грязной реке. Тиф смертность составила 1887-1900 в два раза выше в среднем прусской. умер 1901 г. 500 человек в эпидемии тифа в Гельзенкирхене, это написал гигиениста. "Я исследовал санитарно-гигиенических условий в Неаполе, Палермо и Константина Opel во время эпидемии холеры ... и ... видел это плохие санитарные условия ... но так сомнительные условия в отношении дренажа, сточных вод и фекалий утилизации ... как в шагах, предпринятых брюшного тифа районов долины Emscher я никогда не нашел "(50). С юридической точки зрения это было трудно стоять до загрязнителями (1345). Даже если выиграли истцы, приговоры часто не выполняются: Когда муниципалитет Altenessen 1897 запрет на сброса сточных вод в Эссене достиг в Берне, лорд-мэр Эссен отказался это на том основании, что он должен был поставить свой город под сточными водами. Попытки найти правовое регулирование, столкнулись с проблемами. Владельцы шахты хотели разрешение на сброс в частные потоки, без компенсации оплата труда должна (как это предусмотрено в горнорудной законе Saxon), который, однако, прусские министерства и землевладельцы отказались, когда компенсация стала важным источником дохода. 1899 г. Emschergenossenschaft был создан, в обязанности которого были заложены в 1904 году в законе: в сущности, они должны обеспечить производную от сточных вод с целью обеспечения эффективного функционирования зоны Emscher. Разъяснение сточных вод после тогдашнего состояния искусства противостоял не предусмотрено - в дополнение к расходам был аргумент, что это на самом деле пришел в Рейн, который также был настолько загрязнена, что они не будут вызывать никакого вреда нет (52). Реакция была 1906 начиная регулирование Emscher: Emscher и ее притоки были превращены в открытые канализационные люки.
Закон требует, чтобы в об очистке Emschergenossenschaft промышленного шлама очистки сточных вод, что может затруднить извлечение сточных вод, кооператив дал долго промышленности, но понял, что они вряд ли имели место. Вскоре рыбаки Рейн жаловались на то, чтобы продать рыбу, которая воняла до 20 километров ниже устья Рейна с карболкой: причиной было введение фенолов (смотри также >> загрязнение почвы: Пример Рур) из сточных вод из смолы, аммиака и извлечения бензола из коксового газа , Фенолы уже выступала на проблемы Рура, где они (как и в Эссене 1925) появились в питьевой воде - потому что хлорирование питьевой воды карболовой армированные, кризис телефон между гидротехнических сооружений и шахт была создана таким образом, чтобы они не открыли нет фенола воду, когда санитарная ситуация требуется хлорирование. С 1926 года Emschergenossenschaft поэтому началось с попытки получения фенольной воды - и нашел выгодный способ помыть фенол; 1928 строительство 11 заводов было принято решение (приблизительно 5000 тогдашнего производства в 10000 тонн должны сдерживаться для остальных объектов считались нерентабельными). Кроме того, произошло потому, что промышленность не движется, как и раньше, чтобы очистить сточные воды, начал в качестве чрезвычайной меры к устьям "наиболее загрязненная" питает Emscher со строительством крупных механических очистных сооружений.
Из-за объемов шлама они оказались, но, как малоэффективна, так что, наконец, в 1927 году центральная станция очистки сточных вод реки была построена в Боттропе. Это проводится ежегодно 250000 тонн (сухой вес) обратно грязь. Для удовлетворения этой суммы Лорд, были сделаны различные эксперименты - после того, как было установлено, что высушенный шлам может быть измельчены и повторно использован в качестве угольной пыли. Переговоры с Рейнско-Westfälische Elektrizitätswerk означает, что эта встроенная отмечено в 1937 введен в эксплуатацию электростанции Карнап. Только с Законом о водных ресурсов 1957 года создал эффективную правовую основу, чтобы установить требования в отношении сброса сточных вод. Так как власти, но не знали, насколько многих введений и учреждений, находящихся под угрозой, как на запрещение незаконных сбросов с закрытия предприятий, потребовалось до тех пор, пока правила вступили в силу. Только экологическое движение с начала 1970-х годов привело к созданию эффективных очистных сооружений; ан-дер-Рур появились до начала 1980-х годов, 118 канализационных очистных, 75 процентов сточных вод не биологическую очистку (и это привело к пересмотру Закона о воде в 1976 году). В устье Emscher завод очистки сточных вод в Динслакена был построен в 1976 по 1978 год, что очищенные сточные воды биологически. Но дальнейшие большие количества тяжелых металлов, таких как свинец, кадмий и хром были проведены в Рейн. В 1990-е годы, очистных сооружений на четырех ключевых были изменены, они включают расширена и модернизирована сточных вод очистных сооружений выход.
Некоторые из них являются частью проекта, начатого в 1992 году на восстановление Emscher и ее притоков, сточные воды должны быть продолжены в подземных канализационных коллекторов (в том числе центральный Emscher канализации, которая проходит параллельно реке) транспортируются.
Много раз пришли потоки даже в огне.
22 июня 1969 года сгорел в Огайо реки Cuyahoga, и этот огонь был последней каплей в США спине: 20 миллионов человек продемонстрировал на первый День Земли 22 апреля 1970 года против загрязнения окружающей среды, а также 1972, администрация Никсона приняла под этим давлением закон о чистой воде, закон для очистки водоемов. В Германии Закон о водных ресурсов 1957 года, в основном за счет внесения изменений в закон о защите воды 1976. Также принесли на Рейне в 1970-е годы международных конвенций и строительство канализации постепенно улучшается; 1976 рыбных запасов вновь увеличился - 1992, лосось был пойман снова. В развивающихся странах и странах с формирующимся, загрязнение промышленных вод является гораздо более сложным благодаря старой технологии и отсутствие очистки сточных вод: В Китае 80 процентов крупных рек настолько загрязнены, что не имеют больше рыбы в них;
являются «раковые деревни» вдоль берегов многих рек - так называемые, потому что здесь много людей умирают преждевременно (>> Загрязнение в Китае). В Индии, ситуация не намного лучше; не только священного Ганга является открытой канализации. В Африке, Виктория угрожала опрокинуться, инициируют необъяснимые бытовых и промышленных сточных вод в Кении, Танзании и Уганде; вряд ли живут в реках Сенегала и Нигерии рыбы.
Влияние на качество воды также >> загрязнение воздуха. Таким образом, оксиды серы и азота, могут образовывать с водой кислот, которые приводят к выпадению кислотных дождей, что позволило несвежие воды. Так как кислая вода растворяет также токсичные ионы алюминия из почвы, причиной кислотных дождей в fishless озерах США и Скандинавии; в лесах он привел к повреждению деревьев.
Сокращение выбросов серы и азота в результате 1990-х годов в Северной Америке и Европе, чтобы облегчить эту ситуацию и восстановление вод; в Восточной Азии проблема по-прежнему остро стоит в Юго-Восточной Азии и приобретает все большее значение. Загрязнение воды в сельском хозяйстве с 1940 года взял Сельское хозяйство все большей удобрения (>> Промышленное сельское хозяйство): стоки с полей и пастбищ означает, что большое количество фосфора и азота в воде прибыли. Здесь, фосфор и дефицит азота, но часто является ограничивающим фактором для роста бактерий и растений; с ограничением вход был отменен, бактерии и водоросли росли чрезмерно.
Проблема: Когда они умирают, процесс разложения потребляет кислород, который затем недостающую других существ. Так что может убить всю жизнь потребление питательных веществ с помощью кислородной недостаточности. Этот эвтрофикации упоминается процесс в основном в озерах проблема, так как вода не постоянно обмениваются здесь, как и в реках. С ростом интенсификации и специализации сельского хозяйства потребления питательных веществ приобрел новое измерение, потому что теперь навоз животных более концентрированную понесены и не могут быть использованы непосредственно, без проблем в стране. 600 крупного рогатого скота производят органическую нагрузку сточных вод, как 1000 человек, но их сточные воды обычно не очищают на очистную станцию. И азот пришли все чаще - и форма легко растворимой, вредных нитратов - в грунтовые воды. В Германии уровень нитратов в подземных водах по-прежнему более половины официальных точек измерения контроля над пределом для питьевой воды (50 мг / л) (более подробная информация здесь >> [Федеральное агентство по окружающей среде]); Комиссия ЕС начал процедуру о нарушении авторских прав против Германии в 2013 году, так как директива ЕС Нитраты слабо осуществляется.
Интенсивное сельское хозяйство все еще несет на другом пути загрязнения воды: выбросы аммиака (глобально 54 миллионов тонн азота в год) преобразуются в атмосфере с образованием аммония и обогащения воды питательными веществами;
после того, как нитрификации они способствуют закислению водоемов.
Другой аспект загрязнения воды в сельском хозяйстве является проникновение пестицидов в водоемы. В сельском хозяйстве около 10 000 различных пестицидов используются во всем мире. В Германии, предел 0,1 мкг / л применяется; это иногда превышен.
Лучшие события пестициды, такие как атразин или бромацила здесь в настоящее время запрещены - местонахождение, что является свидетельством долговечности этого загрязнения. Загрязнение океана мертвых зон и цветения токсичных водорослей Вода из рек, а также прямые сбросы из прибрежных городов и туристических центров, заканчивает тем, что (наряду с азотом из воздуха) в океане, и это кажется на первый взгляд, благодаря своим огромным объемам воды вряд ли загрязняют быть. То, что это не так, показывают теперь более 400 мертвых зон (54), постоянный или сезонный на побережьях (в основном перед мелководных лиманов) или во внутренних морях. Причина является поставка питательных веществ. То, что раньше сделать перед устьями для богатых промысловых участков, пораженный с ростом численности населения, и особенно в связи с введением удобрений как в озерах (см выше): в настоящее время стало настолько много водорослей, что (часто также чрезмерно выловленных) Устрицы , мидии, и рыба не могла есть их; и мертвые водоросли затонуло в глубокой воде и провел там уже дефицитный кислород: Животные, которые могут плавать, покидают зону; донные животные, такие как мидии и креветки умирают. Наибольшие мертвые зоны, образовавшиеся в странах Балтии, Адриатики и Черного моря, в звуке Лонг Исландии до Нью-Йорка и Мексиканского залива (штат Миссисипи) и Дельта Чесапикского залива близ Вашингтона. Конечно (как утверждалось многими представителями промышленности) нет никакой разницы. являются нормальными, особенно в умеренных и полярных широтах, где зимние штормы замутить питательных веществ, цветение воды весной и в начале лета. Мертвые пятна, но произошло только после Второй мировой войны, как и осадочные исследования показали о Мексиканском заливе (56). В штате Миссисипи, который истощает 40 процентов 48 смежных штатов США, осадок принял увеличился в начале 19-го века, как прерии были преобразованы в пахотные земли, и в начале 20-го века, были построены как дамбы (сохранившая нагрузку шлама) снова. Использование удобрений свидетельствует количество диатомовых (фитопланктона) в осадок, который поднимается с 1950-х годов - и только после того, как только маленький, но с 1970-х годов заметный большой мертвая зона регулярно образуется в Мексиканском заливе. Сегодня это большой более 20000 квадратных километров. Плотины и уменьшается за счет забора воды для орошения во многих крупных рек (>> здесь) способствовало созданию застойных зон: уменьшенный поток рек уже не может способствовать смешивать богатую кислородом поверхностных вод и бедной кислородом глубокие воды, как правило, происходит в устьях рек. Иногда обогащение питательными веществами должно привести не только к мертвой зоне, но может быть непосредственно вредным, если увеличение питательных веществ обогащение водорослей вырабатывают токсичные вещества. Это происходит примерно в регулярных "красных приливов" перед Флориды, которые запускаются по типу Karenia Brevis. Они производят Бреветоксины, коктейль нейротоксинов, которые являются основной причиной смерти для ламантинов (ламантин-типа) и может вызвать боль в горле, раздражение глаз и дыхательных путей у людей распылителем. Не все виды страдают от питательного обогащения и кислородной недостаточности: медузы уйти с ним вместе хорошо.
Как можно выдержать все большее закисление хорошо истощения рыбных запасов животных, таких как акулы и морские черепахи, которые питаются медузы, стали редкими и медузы, на 21 века медуз может быть.
но стойкие органические загрязнители с сточных вод и рек достигают не только питательные вещества, но и опасные загрязняющие вещества в океане. Группа, стойкие органические загрязнители (СОЗ "в", после того, как английский Устойчивые органические загрязнители), при этом имея неприятное свойство накапливаться в морских организмах, поскольку они являются "липофильный" -fettliebend - это и будет храниться в жировой ткани. Примером являются >> полихлорированные бифенилы (ПХБ), известные, чтобы имитировать гормоны и развитие эмбрионов аффекта (такие вещества называются «эндокринные разрушители»).
Накопление начинается на поверхности: Верхний, стабилизированных поверхностного натяжения слоя моря богат содержанием жиров и жирных кислот, и, следовательно, здесь также живут многие микроорганизмы, икру и личинок. А тут еще и жир любящий СОЗ накапливаются и достигают над пищей в отношении несовершеннолетних. В конце пищевой цепи, концентрация затем сильно вредно. В Delhphinart, афалин, уже можно было бы показать, что в заливе Сарасота во Флориде содержание ПХБ в грудном молоке младенцев с повышенным риском (58). Другим примером может служить трибутилолова (ТБТ), который использовался до 2008 года в подводных красок, используемых на кораблях - там, где он предотвращает обрастание корпусов судов с водорослями, моллюсками и мидиями, которые увеличивают сопротивление воды. ТБТ на морских улиток, как гормон, а также репродуктивных органов червя пострадали настолько сильным, что животные являются бесплодными.
Неоплод червь теперь можно найти по всему миру, в основном в портах и проливах, более 100 видов морских улиток находятся под угрозой исчезновения. Также, когда использование ПХБ значительно ограниченных и запрещенных от ТБТ - заменители не всегда лучше: бромированные антипирены, например, которые используются в производстве мебели, электронного оборудования и синтетической одежды волокна, также подозреваются быть эндокринные разрушители. Концентрация хлорированных углеводородов в жировых основном субтропических и тропических морских животных увеличивает до сих пор. Тяжелые металлы Среди загрязняющих веществ, которые вводятся через реки и воздух в океанах, в том числе тяжелые металлы. Особенно важным является ртуть, которая приходит большая часть выбросов от угольных электростанций - и его содержание увеличивается с бумом в угле, особенно в Азии снова. крупная хищная рыба в конце пищевой цепи, такие как рыба-меч и тунцов особенно пострадавших; в Соединенных Штатах берут начало 40 процентов содержания ртути в организме человека из тунца. Там, орган по безопасности пищевых продуктов советует беременным женщинам и женщинам детородного возраста в настоящее время, чтобы ограничить потребление жирной рыбы. Наиболее серьезный случай загрязнения ртутью произошло в заливе Минамата в Японии (см вставку). Экологической катастрофы в заливе Минамата После того, как в 1950-е годы в японском городе Минамата, кошки были безумны и пьяно танцевала раньше, наконец, умер, произошло здесь в 1956 году первого повреждения головного мозга у детей. Осенью исследователи выявили высокое содержание ртути в рыбе из залива Минамата в качестве причины заболевания. Причиной немедленного ртутьсодержащих сточных вод от производства ацетальдегида местной компании Chisso подозревали. Это изначально отрицал какую-либо связь. Когда рыбаки Minamata 1959 неоднократно занимал завод, дело было известно на национальном уровне. Но только после долгих лет, и после случая документально фотографа W. Eugene Smith и в 1972 году был сделан по его книге "предостережением для мира ... Минамата" известная во всем мире, 1973, было решение суда, после того, как Группы пришлось заплатить 100 миллионов долларов США в качестве возмещения ущерба жертвам. 1984 залив был углублен более 14 лет, и в общей сложности 400 миллионов долларов США для устранения загрязнения окружающей среды.
Согласно современным знаниям, около 3000 человек погибли в регионе в этом Минамата отравления ртутью.
1964 Второй Masservergiftung ртути произошел на реке Агано в префектуре Ниигата на, причиной был тот же производственный процесс.
Оба мероприятия входят в число «Четыре главных экологических отравления" японской истории.
Загрязняющие вещества в океанах поступает в основном из сброса сточных вод вдоль побережья и из рек и сосредоточить вокруг устьев рек и гаваней; присоединиться к отходы, которые выброшены из нефтяных платформ и судов в море. Еще хуже было предотвращено с начала Второй мировой войны "демпинг" (введение) отходов в океанах в настоящее время в значительной степени незаконным.
Это практиковалось особенно для жидких промышленных отходов (отработанной кислоты с производства диоксида титана, но и осадка сточных вод) и радиоактивных отходов. Но загрязнение крупномасштабный морей мы до сих пор hinbekommen: загрязнители окружающей среды пластмассы, из которых мы производим 300 миллионов тонн ежегодно сегодня - и треть из них сделали в одноразовые пакеты. Пластиковый мусор на пляже на берегу Красного моря. Фото: Vberger от >> (Wikipedia Commons 12.78.2014) доступ, общественным достоянием. Пластиковый мусор Даже Хейердал объяснил, как он снова пришел к дрейфующей пластиковых отходов на его пересечении Атлантического в 1970-е
Это делает сегодня большая часть обломков от пляжей Земли Хемминг (если они не находятся в первой половине дня, до того, как туристы приезжают, чистить - регулярная уборка пляжа находятся на местах отдыха сегодня обязательно). Но самое главное, он собирает в огромном мусорное пятно в океане.
Тот факт, что пластиковые отходы собираются здесь, находится на поверхности >> циркуляции морей в сотрудничестве с >> Ветер: В центре морей становятся огромными, обозначенное в качестве морского вихревыми круговых токов. Моряки уже давно известно, аккумулировать плавающие объекты в их центре: так собирает в Атлантике вихрей такого большого количества водорослей рода саргассум, что он стал известен как Саргассовом море. Сегодня в этих позвонков большие мусорные участки океанов. Позвонки вращаются с разной скоростью - орбитальный период от трех до 13 лет - и в каждом цикле, по оценкам, достигает около половины пластиковых отходов на границе вихря (и, со временем его путь к побережью). Расположение мусорное пятно в океане. Собственная иллюстрация на рисунке 4 в Робертс >> 2013 (а оттуда Curtis Ebbesmeyer).
Содержание Желудок мертвого Альбатрос мальчиков записаны в Мидуэй национального заповедника в Тихом Фото: Chris Jordan, США Служба рыбы и дичи, из >> Wikipedia Commons (доступ к 12.78.2014) Лицензия: >> CC 2.0. Самая большая проблема этого мусора патч: Морская жизнь не знают пластик и держать его в пищу.
Морские черепахи о хранении пластиковые мешки для медуз, по-видимому: в мертвых морских черепах было два с половиной килограмма полиэтиленовых пакетов, найденных; в туш молодых альбатросы 500 Kunststoffstückchen были найдены. Даже кашалоты уже умерли от пластиковой засорению. В мусорных патчей, но будет не только большие пластиковые детали, но и много мелких частиц: часть этого пластикового гранулята, который был потерян в результате несчастных случаев, к (предположительно большей) части продукта разложения пластмасс, или даже продукта - косметическая промышленность продолжает для кремов для кожи, как шелушение небольшие пластиковые частицы, которые настолько малы, что они не фильтруются в очистных сооружениях. загрязняющие вещества в поверхностном слое для нанесения на таких частиц, и в океане завихрений сегодня треть планктоноядных рыбы имеет пластиковые частицы в кишечнике, они получают так, в частности, концентрированной форме в пищевой цепи - еще мало известно о том, каким образом и в какой степени они идут из пластика в животных. Нефть сделать заголовки также до сих пор нефтяные разливы: умирая, смазанных птиц и других животных, чтобы привлечь внимание общественности. С увеличением расхода масла и сконцентрированы в нескольких местах запасов нефти (подробнее >>) взять транспорты и, таким образом риск возникновения аварийных ситуаций (см вставку). Но счета аварий танкеров лишь около пяти процентов нефти, которые идут в море: 10 процентов поступают из природных источников, остальное из трубопроводов, буровых платформ, судов, по большей части (в Соединенных Штатах около двух третей от общего числа), но и для рек смыты в море. Это масло почти не видно, однако, так как он не накапливается на поверхности воды;
Последствия для морских организмов есть это в любом случае - масло содержит очень токсичные "полициклические ароматические углеводороды (ПАУ"). но в отличие от многих других загрязнителей нефти также встречается в природе, и есть организмы, которые расщепляют нефть, что снижает его вредности что-то. Черная смерть - нефтяные аварии и их последствия Торри Каньон, 1961: Движущая для BP танкера убежали на побережье Корнуолла из-за навигационной ошибки на риф, 100000 тонн сырой нефти избежали и загрязненных 190 км и 80 км работает английский французское побережье.
Амоко Кадис, 1978: Движущая для Amoco нефтяного танкера протаранил выхода из строя рулевого механизма скала перед Бретани; 223,000 тонн сырой нефти загрязнены 150 км побережья. Exxon Valdez, 1989: Движущая для ExxonMobil танкера протаранил риф у берегов Аляски, в то время как его капитан пьян в салоне.
40000 тонн сырой нефти выбежала и загрязненным более 2000 километров береговой линии в особенно чувствительной экосистемы - нефтяные остатки, не деградировали до сегодняшнего дня (>> подробнее). S еа Императрица, 1996: Либерийский флагом танкер потерпел крушение до того Южный Уэльс, 72000 тонн сырой нефти выбежала и загрязненная 200 км береговой линии, в основном в Pembrokeshire побережье Национальный парк включен (официальный отчет о расследовании о последствиях >> здесь). Erika, 1999: Танкер затонул Бретань и потерял 17000 тонн нефти. ТотальФинаЭльф с тех пор был приговорен к казни, поскольку Группа знала, что судно не мореходными. Престиж, 2002: Танкер потерпел крушение у берегов Галисии (северо-западная Испания), 64.000 тонн нефтезагрязненных 2900 км береговой линии в Испании и Франции, умер 250000 морских птиц.
До сих пор неизвестно, кто владел корабль, он был за рулем в момент аварии для российской компании в Швейцарии на базе. Deepwater Horizon, 2010: работает от имени ВР по швейцарской компании Transocean нефтяной вышке, одной из самых современных в мире, взорвалась 20 апреля 2010 года в Мексиканском заливе у побережья штата Луизиана от неизвестных причин;
Зарегистрировано 11 погибли нефтяникам. Спустя два дня платформа затонула; он сломал трубопровод, скважина нефтяной и буровой установки, вместе взятых.
Прошло более трех месяцев, пока не удалось BP остановить утечку нефти;
По данным кризисного штаба Правительства США апреля 2010 года: ожоги Deepwater Horizon в Мексиканском заливе, 670.000 тонн нефти прибыл затем в воду. Фото: Служба береговой охраны США. в этот период в общей сложности 670000 тонн (780 млн литров) сырой нефти текло в море - так что это был самый крупный разлив нефти в результате несчастного случая. В ноябре 2012 года BP согласилась с Департаментом юстиции США из суда, для этих ложных заявлений и 13 других преступлений, заплатить $ 4,5 млрд).
Ни ВР, ни власти были готовы к аварии в глубоководном бурении;
Аварийные планы, которые учитывают специфические условия - такие, как образование гидратов метана при контакте формирующегося метана с холодной глубокой воде, что, это может взлетать с морского дна с первой попытки, поставив капот купол над точкой выхода - не было, как выход масла заранее был объявлен маловероятным. ВР затем попробовал, которая просочилась нефть с диспергатора Correxit растворяться, так что он может быть более легко поглощается бактериями (и, возможно, также из-за разлива нефти была менее заметна). Correxit является спорным - критики считают с Correxit мелкодисперсного масла для кратных опасных, чем чистое масло - его использование, однако, было разрешено. В 2013 году, однако, активисты «Проекта подотчетности правительства» (CAP) ВР Обвиняемый не был проинформирован об опасностях для здоровья, связанных с Correxit и не обеспечивают защиты имеющихся жителей и помощников;
многие из них после контакта с раздражения кожи, пострадали неврологические повреждения, такие как потеря памяти и краткосрочные проблемы с легкими. Длительные периоды экологические последствия такого растворенного масла как на долю, которая осталась в большой глубине, до сих пор неясно: прецедент, из которого можно было бы узнать, нет. Может быть, там возникают огромные мертвые зоны, морские биологи говорят, подготовленный в "Хиросиме в Мексиканском заливе."
Подробнее >> онлайн разлив нефти в Мексиканском заливе >> National Geographic Society Шпигель: Gulf Oil Spill (на английском языке) >> ПЕРИОД Поскольку добыча нефти все чаще в глубоководной сдвинуты на использовании Correxit Мексиканского залива, являются обязательными международные правила безопасности необходимо срочно. До сих пор Deepwater Horizon показал отставание нашу способность предотвратить катастрофу, когда около пойдет не так, а за возможности финансирования назад.
Для того, чтобы повысить мотивацию для большей безопасности, например, называет >> Глобальная комиссия океана также, что загрязнители окружающей среды несет ответственность за ущерб, причиненный морской среде. Если танкер аварий лишь небольшой - хотя и зрелищным - внести свой вклад в загрязнение океанов, поэтому это движение лодки в других отношениях бремя до большинства судов сжигать тяжелую нефть с высоким содержанием серы, чтобы двигаться -. Вид сжигания отходов в море. Корабли вызывают сегодня в Европе около половины общего объема выбросов серы! (. Кстати, в порту, где двигатели продолжают мощности) шума Звук проходит под водой быстрее и гораздо дальше, чем на суше; и потому, что в некоторых областях - например, перед лиманов с высокой наносов - и в глубине ориентации с глазами вряд ли возможно, звук под водой смысл совершенно отличную от страны: Некоторые киты около найти свою добычу с эхолокации;
другие киты могут общаться со звуками на сотни или даже тысячи километров вместе. Каковы последствия антропогенного шума на подводный мир, никто не знает наверняка. Но после испытаний военных гидроакустических китов неоднократно мель и умер со всеми признаками кессонной болезни; более чем 50000 судов, перевозящих восемьдесят процентов международной торговли над уменьшением морей, с его шумом, способность китов значительно связь (звуки финвала, например, тонут уже 10 километров). Некоторые исследователи полагают, что некоторые киты практически не восстановиться даже после окончания охоты на китов >> потому, что мужчины и женщины из-за шума в открытом море едва собрались вместе. В аквариумах рыбы реагируют занимаемые - как люди - на шум с увеличением производства кортизола - признак стресса. Внедренные виды, как на суше, также в море >> иногда интродуцированные виды угрозы. Большинство видов торговли с балластными водами судов. Хотя большинство умирают так перемещенных видов из назначения, но некоторые большие повреждения: Таким образом, с балластной водой, американский гребневик мнемиопсис введен в Черное море и сделал миллиарды ущерб; на Балтийском море вызвало уроженца Азии Schiffsbohrwurm каждый год миллионы людей в ущерб. В Карибском бассейне (вероятно, оставил открытым аквариумистов в Южной Флориде) Тихого океана крылатки разрослась и направленных под рифовой опустошения;
Средиземноморская зарос уроженец юго-западе Австралии Seetangart Caulerpa Racemosa водорослями, губками и внутренних морских водорослей, которые гораздо богаче рыб, ракообразных, морских звезд, морских ежей и других видов.
Получателями являются те интродуцированные виды, предположительно за счет ослабления естественных экосистем в результате загрязнения и истощения рыбных запасов; видов бедных экосистем, по всей видимости, значительно более чувствительны, чем богатых видами.
Отмена может такое "биологическое загрязнение" вряд ли (даже на земле, которая возможна только с большим усилием, как было показано о тесте, представил крыс, чтобы бороться на островах); Поэтому профилактика является лучшей защитой. Например, проблема распространения видов в балластные воды с использованием отработанного тепла от двигателей или с ультрафиолетовым светом может быть легко решена. В Соединенных Штатах, Австралии и Новой Зеландии, по крайней мере, уже ясно, что балластной воды в открытом море, где он вызывает меньше повреждений, и не изменится в прибрежных районах. Самым большим недостатком >> обитания океана сегодня, но >> истощение рыбных запасов представляет собой - и изменение климата угрожает океан.
Океанов и изменения климата, океаны становятся теплее, в последнее время, добавляют последствия изменения климата >> для этих нагрузок. В атмосфере, а также океаны становятся теплее из-за инерции огромного количества воды, однако, гораздо медленнее, чем воздух - потепление на 0,6 градуса по Цельсию на поверхности моря (по сравнению с 0,9 градусов по Цельсию в воздухе). В некоторых районах Северного Ледовитого океана, однако, увеличение температуры поверхности составляет 3 градуса по Цельсию. Это повышение температуры, во-первых, приводит к увеличению уровня моря (теплее зарождающееся вода расширяется) и стабилизации разделения и, таким образом, уменьшить обмен теплом поверхностной воды и холодной (более плотной) глубокой воде.
Повышение температуры воды приводит к сдвигу - или когда вид не может адаптироваться достаточно быстро к разрушению - мест обитания.
Так поступают в тепловодных видов воды Северного моря, таких как морской окунь более распространенным, в то время как о треска вышла на север. Виды и сообщества, что изменение температуры просто не может адаптироваться по миграции, как наиболее богатых видами холодной воды и тропические коралловые рифы находятся под угрозой нагрева воды в той или иной степени (полная история >> здесь и здесь). Стабилизация стратификации морской воды имеет последствия: Уменьшенная водообмен меньше кислорода попадает в глубину и достигают меньше питательных веществ к поверхности. Если меньше кислорода попадает в глубину, это означает, что разложение мертвых организмов из продуктивного, яркой поверхности больше, чем она уже потребил поставки кислорода, и враждебное, бедной кислородом зоны расширяются. Другим возможным последствием повышения температуры морской воды является выброс парникового газа метана при разложении там обильной гидрата метана (Метан гидрат представляет собой смесь метана и воды, что происходит под высоким давлением и при низких температурах, в море, он присутствует в количествах, чье содержание углерода соответствует мировых запасов угля в о. Если вода в глубокой теплой, части метана в газообразное состояние и выходит частично в атмосферу.) океаны становятся все более кислыми результатом более высокой концентрации углекислого газа в атмосфере также принимает концентрацию диоксида углерода в поверхностных водах океана - с начала промышленной революции в мире океаны 568 миллиардов тонн углекислого газа выпущен включая людей (>> здесь). В формах двуокиси углерода воды угольная кислота и угольная кислота вступает в реакцию с карбонат-ионов в воде (206). Тем не менее, потребность многих видов планктона и других морских организмов, таких как устрицы, моллюски, ракообразные, морские ежи и кораллы, чтобы их состоящие из карбоната кальция жилья кислотности (рН) океана за последние 24 миллионов лет, и экстраполяция к 2100. году (рН значение является логарифмическая единица, т.е. уменьшение стоимости 1 означает, что в 10 раз выше кислотность, снижение 0,1 размером примерно на 30 процентов выше кислотность) Рисунок Сводный отчет Изменение климата: глобальные риски, вызовы и решения .. Копенгаген 2009, 10-12 марта, собственный перевод. или Рифообразующие известковые скелеты образуют. Последствия для биологии океанов все еще исследуется, но в дополнение к уменьшению биоразнообразия - путем подкисления уже находящихся под угрозой исчезновения потеплением из коралловых рифов являются, например, дополнительный риск - может также продуктивность морей вернуться назад, потому что видов планктона, в частности, в полярных морей являются основой пищевой цепи в океане, повреждены. Кроме того, подкисление также затрудняет поглощение питательных веществ: железо, например, - в любом случае в море часто является ограничивающим фактором для роста фитопланктона - менее легко впитывается с повышенной кислотностью. В среднесрочной перспективе может также снижение способности океанов поглощать углекислый газ, является результатом: образование карбоната кальция фактически является одним из способов природы, для удаления диоксида углерода из >> углеродного цикла - мертвые организмы опускаются на дно и там осадка , Если образуется меньше карбонат кальция, меньше углекислого газа связан и изъят из обращения. Рекомендуемые сайты на недавней обзорной карте ухудшения океанов, в феврале 2008 года американский океанограф Бенджамин Халперн и его коллеги опубликовали в журнале Science - >> Отчет о Spiegel Online. Смотрите также тему: >> доклад Комиссии мирового океана в 2014 году >> Разграбление океанов Следующая: >> Загрязнение воздуха Предыдущий: >> использование воды или: >> Обзор Industrial Возраст